Bundesregierung antwortet auf Mobilfunk - Anfrage von Bündnis 90/Die GRÜNEN

GrüneDie Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN hat am 11.07.2011 eine „Kleine Anfrage“ zum Mobilfunk und auch zur Rolle des Vorsitzenden der Strahlenschutzkommission, Prof. A. Lerchl, an die Bundesregierung gestellt.

Die Antwort der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 17/6575) dokumentiert ihre Unterordnung unter Industrieinteressen und den Ausverkauf der Gesundheit. Sie ignoriert konsequent den internationalen Forschungsstand als auch Beschlüsse europäischer Gremien, des Europäischen Parlamentes, des Europarates, die Meinungen wissenschaftlicher Institutionen wie der Europäischen Umweltagentur, der russischen Kommission RNCNIRP oder auch wichtige Veröffentlichungen wie die aktuelle Monographie der ICEMS zu athermischen Wirkungen. Die geschieht offensichtlich mit dem Ziel, keine Vorsorgepolitik einleiten und die Grenzwerte weiterhin als Legitimation für den unkontrollierten Ausbau der mobilen Kommunikation nicht in Frage zu stellen zu müssen, der gegenwärtig mit TETRA und LTE eine neue Stufe erreicht. Wir hoffen sehr, dass das Bündnis 90/Die GRÜNEN sich mit dieser Antwort der Bundesregierung nicht zufrieden geben und entsprechend ´nachlegen` wird.

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die GRÜNEN, Bundestagsdrucksache 17/6575 >>

Diagnose-Funk fordert angesichts der Erkenntnisse über die Risiken des Mobilfunks von der deutschen Bundesregierung eine Wende in der Mobilfunkpolitik und die sofortige Einleitung einer auf Vorsorge ausgerichteten Politik. Diagnose-Funk legt zu der skandalösen Antwort der Bundesregierung Dokumente vor, die zeigen, dass die Mobilfunkindustrie und ihre Lobbyisten die Bundesregierung fest im Griff haben:

Der Brennpunkt „Der vierte Mobilfunkbericht der deutschen Bundesregierung (2011) und der Wahrheitsgehalt des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms“

Forschungsreport 2010/2011 >>: Die in der Antwort der Bundesregierung aufgestellte Behauptung, es gäbe keine belastbaren Hinweise auf gesundheitliche Gefährdungen, hat uns veranlasst, einen aktuellen „Forschungsreport“ herauszugeben, mit Forschungen die biologische Effekte nachweisen, die in den letzten 12 Monaten veröffentlicht wurden.
Er ergänzt unsere Studienliste (Stand 2010), an deren Aktualisierung gearbeitet wird (siehe www.mobilfunkstudien.org)

Der Zustand des deutschen Strahlenschutzes unter dem Vorsitz von Prof. Alexander Lerchl ist dokumentiert im Brennpunkt >> „WHO lehnt Prof. A. Lechls Mitarbeit ab“ und in der neuen Broschüre der Kompetenzinitiative: „Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft“.

LTE – die Vierte Dimension der Verstrahlung wird mit Hochdruck erprobt

Wie Diagnose-Funk in seinem Magazin IMPULS Ausgabe 2 ausführlich analysiert, wird LTE eine neue Dimension der Verstrahlung bringen, v.a. durch die komplette Vernetzung des Autoverkehrs. Jedes Automobil wird zum Sender und Empfänger durch eingebaute WLAN-Module.
Die Stuttgarter Zeitung schreibt in dem Artikel „In Zukunft tauschen Autos Daten aus“ am 12.10.2010: „Neue Systeme werden bereits in der Realität getestet: Das Sim-TD-Testfeld befindet sich in Hessen im Rhein-Main-Gebiert.
Mit bis zu 400 Fahrzeugen und mehr als 100 Funkstationen am Straßenrand soll im Zusammenspiel mit der Verkehrszentrale Hessen und der Integrierten Gesamtverkehrsleitzentrale Frankfurt die Fahrzeugkommunikation unter realen Bedingungen erprobt werden. Schwerpunkte sind die Autobahnen A 5, Die Bundesstraßen B 3 und B 455.“

Die Folgen von LTE:

  • Durch die komplette Vernetzung der Verkehre ( Autos, Busse, LKWs, ÖPNV) wird es eine flächendeckende Erhöhung der Strahlenbelastung geben
  • Eine lückenlose Überwachung aller Autofahrer, LTE ist ein Datenschutzproblem

Die Bundestagsfraktion der GRÜNEN stellte dazu eine Anfrag im Bundestag.
Die Antwort der Bundesregierung offenbart, dass hier für 4,4 Milliarden Euro Lizenzgebühren eine Technologie ohne Abschätzung ihrer Gefahren eingeführt wurde.

Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der GRÜNEN.pdf>>

Pressemitteilung der GRÜNEN zu LTE.pdf>>

Pressemitteilung der Bundesregierung zu LTE.pdf>>

Kompakte Informationen zu LTE im Diagnose Info „Auf einen Blick“:
LTE – Die vierte Dimension der Verstrahlung“,
http://info.diagnose-funk.org/auf-einen-blick/auf-einen-blick-lte.php

Als Faltblatt beziehbar unter: bestellung@diagnose-funk.de

LTE Versteigerung: Außen Hui – Innen Pfui

BUND und DiagnoseFunk warnen

Die Verbraucherschutzorganisation DiagnoseFunk schreibt: „Mit der Vergabe von LTE-Mobilfunkfrequenzen wird die dritte Mobilfunk-Generation UMTS abgelöst.

LTE (Long Term Evolution) ist auf schnelle Datenübertragung ausgerichtet und ermöglicht ein bis zu 100-mal schnelleres Downloadtempo als DSL-Anschlüsse.

Mit den technischen Möglichkeiten verbunden soll die Übertragung im Handynetz so schnell und unkompliziert wie im Festnetz werden.
LTE-Mobilfunknetze sollen vor allem auch als Alternative zu DSL oder Kabelanschluss lanciert werden und gerade die ländlichen Gebiete mit Mobilfunk-Breitbandanschlüssen versorgen. Doch der Standard wird eingeführt ohne jede Abklärung seiner Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit.
Anfragen bei der Bundesnetzagentur und beim Bundesamt für Strahlenschutz, welche biomedizinischen Forschungen vor der Einführung von LTE gemacht wurden, blieben bislang unbeantwortet.

„Erst Anwendung – dann Forschung“: Dieses Prinzip ist inakzeptabel, weil sich dabei der Staat nur von technischer Machbarkeit und Profitinteressen leiten lässt.

Diagnose-Funk und Kompetenzinitiative e.V. fordern, die Einführung der LTE-Technologie auszusetzen und die Bürger nicht für neue Feldversuche freizugeben.“

Presseerklärung von DiagnoseFunk.pdf >>

In der Presseerklärung des BUND heißt es: „Bernd Rainer Müller, BUND-Mobilfunkexperte: "Um mögliche Umwelt- und Gesundheitsschäden zu vermeiden, dürfen die Funknetze nicht weiter ausgebaut werden.
Stattdessen müssen immissionsarme Kommunikationstechnologien entwickelt werden, die solche Schäden ausschließen. Nötig sind beispielsweise die verstärkte Erforschung von Infrarot-Übertragungstechniken sowie ein deutlicher Ausbau der netzgebundenen Kommunikation über Glasfaserkabel."
Eine Reihe von Studien habe gezeigt, dass die Mobilfunkstrahlung Menschen, Tieren und Pflanzen schade. Beim Menschen seien Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Erschöpfungszustände beobachtet worden. Bienen, Brieftauben oder Fledermäuse verlören teilweise ihre Orientierung.
In Laborversuchen seien Störungen des vegetativen Nervensystems sowie eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke nachgewiesen worden. Letzteres könne dazu führen, dass Umweltschadstoffe direkt ins Gehirn gelangen könnten.
Zahlreiche Studien hätten auch die Schädigung von Spermien belegt.
Zudem bestehe der Verdacht auf Auslösung und Förderung von Hirntumoren.“

Presseerklärung des BUND.pdf>>

LTE - Elektrosmog total: Der LTE Connected Car

LTE wird nicht nur in ländlichen Gebieten eingeführt werden, es ist ein weiterer Schritt zur totalen Vernetzung, z.B. der Verkehrssysteme.

Peugeot wirbt bereits in Anzeigen:

„Mit dem 3008 sind sie immer verbunden dank WI-FI TO GO mit 3 Jahren Fastweb-Navigation.“
Unter www.peugeot.de/service/teile_zubehor/wifi/ kann ein Video dazu angesehen werden. Im Auto der nächsten Generation werden wir in einer Elektrosmogwolke dahinschweben.

Alcatel – Lucent schreibt:
„LTE Connected Car verfügt über mehrere Hundert eingebaute Fahrzeugsensoren, die unter anderem aktuelle Straßen und Wetterbedingungen erfassen. Diese Daten werden in Echtzeit aufbereitet und dann als wichtige Verkehrsinformationen anderen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung gestellt.
Wenn zum Beispiel die Antischlupfregelung feststellt, dass die Fahrbahn vereist ist, wird sofort eine Warnmeldung an andere Verkehrsteilnehmer gesandt.
Auch Geschwindigkeit und Abstand der Fahrzeuge werden permanent überwacht.
Droht ein Stau, warnt das System rechtzeitig die betroffenen Fahrer.
Doch damit nicht genug: Mit einer Onboard-Kamera wird beispielsweise die Sichtweite gemessen. So kann das intelligente Auto Nebelwände erkennen und nachfolgende Autos rechtzeitig warnen.
Bei einem Unfall können die zuständigen Sensoren nicht nur die Airbags, sondern gleichzeitig eine Unfallnachricht auslösen und Hilfe anfordern.
Rettungsdienste kommen dank Satellitenortung zielsicher zu Hilfe.“

Lesen Sie mehr.pdf>>

IZMF, die Werbe- und Lobbyzentrale der Mobilfunkindustrie bereitet mit einer Pilotstudie eine Verharmlosungskampagne zu LTE vor.

Eine Studie zur messtechnischen Erfassung von LTE-Immissionen wurde vom Informationszentrum für Mobilfunk (IZMF) im Sommer 2010 beim Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST) in Auftrag gegeben.
Ziel dieser Studie sei es, bereits im Vorfeld eines flächendeckenden LTE-Netzausbaus konkrete Messdaten zu den LTE-Mobilfunkfeldern zu ermitteln.
Untersucht werden insgesamt sieben LTE-Sendeanlagen, davon fünf im Testbetrieb sowie zwei im realen Pilotbetrieb.
Alle Messdaten würden daher auf eine maximal mögliche Vollauslastung der LTE-Anlagen hochgerechnet, so Projektleiter Dr. Christian Bornkessel vom IMST.
Nach Abschluss aller Messungen und Auswertung der gewonnenen Daten wird das IZMF die Ergebnisse der Pilotstudie am 10.11.2010 im Rahmen einer Pressekonferenz in München präsentieren. Darüber hinaus sind für 2011 bundesweit Workshops für kommunale Mandatsträger und Mitarbeiter kommunaler Verwaltungen geplant.
Nach dem Motto „Rauchen ist unschädlich, gez. Prof. Dr. Marlboro“, wird hier versucht werden, die Kommunalpolitik mit dem Standardargument „Die Grenzwerte werden eingehalten“ auf Industrielinie zu bringen.

TETRA: Erst Einführung - dann Forschung

WitthautGdP akzeptiert das Vorgehen der Bundesregierung
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zum Thema TETRA.

Interview mit Bernhard Witthaut, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei.pdf >>

In einer Stellungnahme begründet Diagnose-Funk e.V., warum die TETRA-Technologie abgelehnt werden muss. pdf >>

Faktenblatt zu TETRA von Diagnose-Funk.pdf >>

TETRA (Terrestrial Trunked Radio) ist ein digitaler Funkstandard, der insbesondere für Behörden mit Sicherheitsaufgaben (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste), aber auch für Industrie, ÖPNV, Flughäfen und Militär entwickelt wurde.
TETRA soll den alten analogen Funkstandard aus den 50`er Jahren ablösen.
Das neue Mobilfunksystem befindet sich zurzeit im Aufbau und wurde bereits in einigen Regionen im Betrieb genommen. Diagnose-Funk wollte wissen, wie sich die größte Interessenvertretung der Polizei, als Hauptnutzer des Systems, mit Blick auf die aktuellen Auseinandersetzungen um den Aufbau, offiziell positioniert.

Polizeifunk - TETRA - Risiken noch nicht erforscht!

TetraAm 21.1.2009 berichtet die Stuttgarter Zeitung über die Inbetriebnahme des Polizeifunks TETRA und stellt dies als unproblematischen Fortschritt dar. TETRA ist eine gepulste Mikrowellenquelle wie alle Handys und Mobilfunkmasten, TETRA arbeitet bei ca. 400 MHz. Polizisten sind nun dauernd dieser Strahlung ausgesetzt, ebenso die Anwohner, die um den Strahlungsbereich der Funkmasten wohnen. Schon 2002 forderte die Gewerkschaft der Polizei, dass vor der Einführung die Gesundheits­risiken geprüft werden müssen:

„Der GdP-Bundesvorsitzende Konrad Freiberg fordert die Innenminister der Länder und des Bundes auf, vor der flächendeckenden Einführung des Digitalfunks mögliche Gesundheitsrisiken zu prüfen. Der Dienstherr müsse jedoch seiner Fürsorgepflicht gegenüber den Beamtinnen und Beamten „umgehend" nachkommen. Freiberg: „Bisher wurden zwar umfangreiche Untersuchungen zu den Kosten, zur Technik und zu den Infrastrukturinvestitionen, jedoch nicht zu Gesundheitsrisiken durchgeführt....Bei der Entscheidung müssten jedoch auch die Folgen für die menschliche Gesundheit berücksichtigt und eine Risikobewertung vorgenommen werden, die sich auf gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse stütze." (02.08.2002).

Polizeigewerkschaft warnt.pdf >>

Das wurde nicht gemacht. Wie bei UMTS wird wieder eine Technik eingeführt, ohne dass die Risiken ausreichend geprüft wurden. Das Bundesamt für Strahlenschutz gesteht das aktuell ein:

„Aufgrund des hier geschilderten unzureichenden Kenntnisstandes plant das BfS in Zusammenarbeit mit der BDBOS die Durchführung weiterer Forschungsvorhaben." (Homepage , 12.12.2008) pdf. >>.

Weitere Dokumente:

Deutsche Polizei Heft 9/2002.pdf >>

Der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg im "Öko-Test-Magazin",
Gesundheitsrisiken durch Digitalfunk?.pdf >>

Pressemitteilung der GdP.pdf >>

Unabhängige Forschungen im Frequenzbereich von TETRA

Der digitale Polizeifunk TETRA, Ein Fachbeitrag von Dr. med. Hans-Christoph Scheiner,
Mitglied der Kompetenzinitiative, August 2008.pdf >>

Dr.Ing.Virnich: TETRA und DMR, Eigener Digitalfunk für Behörden und
Betriebe. Vortrag auf dem BUND Symposium Mainz 2009.pdf >>

Es gibt Erfahrungen mit TETRA in anderen Ländern. In Großbritannien erkrankten viele Polizisten durch den TETRA-Polizeifunk. Der Vorsitzende der Polizistenvereinigung von Lancashire machte eine Umfrage: 70% der Polizisten klagten über Beschwerden. Dazu zwei Untersuchungen aus England:

Wie Immissionen von TETRA-Basisstationen die menschliche Gesundheit nachteilig beeinflussen können, von Dr. Gerard J. Hyland.pdf >>

Erfahrungen mit TETRA-Bündelfunk in Großbritannien:
Fallbeispiele, von Andy Davidson.pdf >>
Quelle: Auszug aus dem Tagungsband „ElektroMagnetische Verträglichkeit Energieversorgung & Mobilfunk, 5. EMV-Tagung des VDB vom 22.–23. März 2006 in Stuttgart."
Mit freundlicher Genehmigung von: Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB e.V - www.baubiologie.net >>

Nur in Englisch: The inadequacy of the ICNIRP Guidelines governing human exposure to the microwave emissions from base-stations, von Dr. Gerard J. Hyland.pdf >>

Nicht nur die Erfahrungen aus England sind bedenklich, es liegen in diesen Frequenzbereichen um 400 MHz Forschungen vor, die biologische Effekte nachweisen (auf www.emf-portal.de sind die Zusammenfassungen abrufbar), z.B.
von Bachmann 2005, Hinrikus 2005, 2008.

In der Untersuchung
"Individual changes in human EEG caused by 450 MHz microwave modulated at 40 and 70 Hz" (2007) .pdf >>
kommen Bachmann et al. zu dem Ergebnis:

"450 MHz microwave exposure modulated at 40 Hz caused statistically significant changes in the EEG time variability (26.7% of subjects) and energy variations (13.3% of subjects). Changes in energy spectral distribution were statistically significant for the whole group. The main trend of changes was the increase in the EEG beta rhythm energy and the effect was more evident at the modulation frequency closer to the physiological EEG rhythms (40 Hz)."

US - Alzheimer Mäusestudie bestätigt : Handystrahlung beeinflusst massiv Zellvorgänge

Alzheimer RatteDie Presse macht daraus Handywerbung.

Am 08.01.2010 erschien die Meldung: „Handys gegen Alzheimer?“. Die Meldung beruft sich auf eine amerikanische Studie. Zu dieser Studie hat die Schweizer Umweltorganisation Diagnose–Funk in eine fundierte Analyse herausgegeben.

Es ist erstaunlich: Auf den Homepages der Mobilfunkbetreiber ( izmf.de, fmk.at) erscheinen keine Meldungen zu dieser Studie.
Sie haben erkannt: Ihr Dogma, Handystrahlung könne menschliche Zellvorgänge nicht beeinflussen, wird durch diese Meldung erschüttert.
Wenn die Mikrowellenstrahlung der Handys in der Lage ist, Alzheimer Plaque-Strukturen zu zerstören, dann kann sie auch andere – negative - Zellveränderungen bewirken, z.B. DNA-Schäden.
Die toxische Wirkung der Strahlung ist durch viele Studien bewiesen und wird durch das Ergebnis dieser US-Studie eher bekräftigt als widerlegt. Denn die Studie bestätigt: Strahlung ist Bedingung des Lebens, kann für Therapie genutzt werden, kann aber ebenso krank machen und Leben zerstören.
Es kommt auf die Frequenz, Dosis und Dauer an. Medizin und Gift liegen nahe beieinander. Die US-Forscher könnten also eine „nützliche“ Frequenz (918 MHz) gefunden haben, die wie viele in der Medizin genutzte Frequenzen therapeutisch wirkt. Gerade diese nicht-thermischen Effekte werden von den Mobilfunkbetreibern bisher bestritten.

Lesen sie mehr: US - Alzheimer Mäusestudie bestätigt : Handystrahlung beeinflusst massiv Zellvorgänge. Die Presse macht daraus Handywerbung.pdf >>

Brennpunkt von Diagnose-Funk: Handystrahlung als Therapie gegen Alzheimer?pdf >>

His Masters Voice? Die Mainstream Medien am Gängelband der Werbekunden

Teil I: Was die Stuttgarter Zeitung abdruckt:

„Studie beweist, kein Krebs durch Mobiltelefone“ ?!?!? - und was die dänische Handystudie wirklich aussagt.

An Herrn Joachim Dorfs, Chefredaktion der Stuttgarter Zeitung. pdf >>

Am 4. und 5. 12. 2009 erschien in der gesamten deutschen Presse die Meldung:
„Studie beweist, kein Krebs durch Mobiltelefone“, so auch in der Stuttgarter Zeitung. Diese Meldung erscheint rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, eine Gewissensberuhigung für besorgte Eltern.
Gut platziert von den PR-Strategen der Mobilfunkindustrie.

Was sagt die dänische Studie wirklich aus? In einem Brief an die Chefredaktion der Stuttgarter Zeitung hat die Bürgerinitiative Stuttgart - West zum Inhalt der Studie und den Hintergründen der Berichterstattung Stellung genommen.
Sie kritisiert: Diese Meldung ist eine geschäftsfördernde Desinformation, verfälscht die Aussagen der Studie und ist eine aktiver Beitrag zur Gesundheitsgefährdung.
Lesen Sie den Brief mit einer Analyse der Studie. Er enthält u.a. eine deutsche Übersetzung der Original-Zusammenfassung der Studie. Es ist nicht das erstemal, dass die StZ ungeprüft Entwarnungsmeldungen wiedergibt, im Januar 2009 haben wir dazu schon einmal eine Analyse vorgelegt.

His Masters Voice? fragen wir.
Das ZEIT-Dossier vom November beantwortet die Frage, wie und warum die Presse heute für Ihre Anzeigenkunden schreibt:

Deutschland Entblättert >>> (http://www.zeit.de/2009/49/DOS-Medien)

Teil II: Und was die Stuttgarter Zeitung verschweigt:

DornerWiener Ärztekammer warnt vor strahlenden Geschenken - Keine Handys unter dem Weihnachtsbaum

„Wien - Die Ärztekammer warnt vor strahlenden Geschenken unter dem Weihnachtsbaum.
Ärztekammerpräsident Walter Dorner appelliert dabei vor allem an die Eltern, der "alljährlichen Werbeschlacht der Mobilfunkindustrie vor Weihnachten" nicht zu unterliegen und Handys an Kinder und Jugendliche nicht zu verschenken."

Zum Weiterlesen: Pressemitteilung Ärztekammer für Wien, 06.12.2009 >>

Teil III: Und was die Stuttgarter Zeitung verschweigt, aber die Stuttgarter Nachrichten (18.12.2009) melden:

„Italiener wird durchs Handy krank - Richter halten Elektrosmog für gesundheitsschädlich - 57-Jähriger telefonierte fünf Stunden am Tag“

Zum erstenmal wird in Europa der Zusammenhang Mobiltelefon – Tumorerkrankung gerichtlich anerkannt.

Pressemeldung deutsch. pdf >>

Originalpressemeldung: Invalidità, per il giudice è colpa del telefonino.pdf >>

Erklärung des Gutachters Prof. Angelo Levis. pdf >>

Ein Mobilfunk -Insider packt aus:

Örjan HalbergDer ehemalige Ericsson Manager Örjan Hallberg zu den Geschäftspraktiken der Mobilfunkindustrie:

„Als ich bei Ericsson als Umweltmanager auf den zwei größten Geschäftsgebieten, den Festnetz- und Mobiltelefon-Systemen arbeitete, hatte ich mich um alle Umweltaspekte unserer Arbeit zu kümmern. Mit Ausnahme des einen: dem Einfluss der elektromagnetischen Strahlung. Dieses spezifische Gebiet wurde von speziell nominierten Experten behandelt, die dem Management immer erzählten, was dieses zu hören wünschte: Strahlung war für die Gesundheit unbedenklich.

Aber so wie die Zeit verging, begannen sich die Fakten anzuhäufen. Die Experten sind keine Idioten und das Top-Management ist es auch nicht. Alle die Tausende von Milliarden Dollars, die in den Basisstationen begraben waren, mussten so lange wie möglich ausgenützt werden. Eine Strategie musste beachtet und peinlich genau befolgt werden. Und hier ist die Strategie:

1. Das Top-Management benötigt eine Spezialgruppe von Experten, denen immer vertraut werden kann, dass sie die richtigen Dinge sagen.
Mobiltelefone sind perfekt sicher.....“ lesen Sie im PDF weiter:

Eine Telekomstrategie.pdf >>

A Telecom Strategy.pdf >>

Schweizer Ärzte fordern schärfere Vorschriften
zum Schutz der Bevölkerung

SAZ

In der Schweizer Ärztezeitung 28/29-2009 fordern Ärzte der Arbeitsgruppe elektromagnetische Felder in einem Artikel schärfere Vorschriften gegen die Strahlenbelastung:

„Die massive Belastungszunahme mit NIS (Nicht Ionisierender Strahlung) im Alltag verlangt nach einem ganzheitlichen Ansatz.
Neben verschärften gesetzlichen Schutzregelungen fordern wir kontinuierliche Forschung, die Schaffung eines Krebsregisters sowie die systematische Erfassung allfälliger gesundheitlicher Auswirkungen von NIS bei Anwohnern von Anlagen und bei Nutzern von NIS emittierenden Geräten. Vorsorge auf individueller Ebene ist dringend angezeigt durch gezielte breite Information der Bevölkerung über Massnahmen zur Reduktion der alltäglichen hausgemachten NIS-Belastung.“

Gesamter Artikel.pdf >>

Johnny B. Handsome in Star-City



Johnny B.Handsome ritt in Star-City ein. Er sah die Banner der Siedler. Godafone, NO2, stand auf ihnen.
„Ich unterstütze euren Kampf, Brüder!“, so begrüßte er die Siedler. Sie jubelten ihm zu. Die Stadt - Sheriffs kamen in Panik. Johnny kannte keine Gnade, die Gerechtigkeit nahm ihren Lauf. Thank you Johnny. Hören sie, was die Stadtschreiber und Herolde für die Nachfahren aufgezeichnet haben.

Johnny B.Handsome.mp3 (2,8 mb)
Eine Produktion des SWR2 Dschungel 14.2.08 >>

 


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