WLAN-Strahlung gefährdet die Fruchtbarkeit von Männern

Laptop auf dem Schoss - Fruchtbarkeit gefährdetWLAN-Strahlung aus dem Laptop wirkt sich auf die Fruchtbarkeit des Mannes aus und kann zu DNA-Brüchen führen

Argentinische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die von einem mit dem Internet verbundenen Laptop ausgehende WLAN-Strahlung, wenn dieser auf dem Schoß des Anwenders platziert ist, die männliche Fruchtbarkeit beeinträchtigt. Dadurch wird die Beweglichkeit (Motilität) von Spermien reduziert und kann zu DNA-Strangbrüchen führen.

Die Forschung, die erste auf der Welt zu diesem Thema, wurde von Experten des Nascentis Center für reproduktive Medizin (Cordoba, Argentinien) durchgeführt. Die Forscher (unter der Leitung von Conrado Avendaño, einem auf Andrologie spezialisierten Biochemiker) haben gezeigt, dass die Beweglichkeit der Spermatozoen (Spermien) beeinträchtigt wird, wenn diese Zellen der von Laptops ausgehenden W-LAN-Strahlung ausgesetzt sind.

Lesen Sie weiter im Studien-Aktuell von Diagnose-Funk:

http://diagnose-funk.de/assets/df_aktuell_wlan_2011-12-04.pdf

Das ECOLOG - Institut beurteilt die Studienlage zu EMF und Spermienschädigung

EMF MonitorDas renommierte ECOLOG-lnstitut hat eine Auswertung von Studien vorgelegt zu den Auswirkungen von Hochfrequenzexpositionen auf die Fruchtbarkeit des Mannes. In der Auswertung der 27 seit dem Jahr 2000 erschienenen Studien kommt ECOLOG zu dem Schluss, „dass in einer deutlichen Mehrheit der neueren Studien signifikante Effekte mit potenziell negativen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit gefunden wurden.

“Das ECOLOG-Institut schreibt: „Diese umfassen 17 Arbeiten, in denen Tiere exponiert wurden, sieben Untersuchungen, in denen menschliche Spermien befeldet wurden und drei epidemiologische Untersuch-ungen an Männern.
Es wurden dabei sehr verschiedene Aspekte betrachtet: neben der Anzahl, Motilität (Beweglichkeit) und Lebensfähigkeit der Spermien wurden u.a. auch verschiedene Anzeichen für oxidativen Stress sowie Auswirkungen auf das Geschlechterverhältnis der Nachkom¬men analysiert. Nur in fünf dieser Studien (19 %) wurde kein Effekt gefunden. In 19 Studien (70 %) zeigte sich ein statistisch signifikanter Einfluss auf mindestens einen der unter¬suchten Parameter, so dass ein negativer Effekt auf die Fruchtbarkeit des Mannes vermutet werden kann. In drei weiteren Studien wurden schwächere, nicht signifikante Effekte gefunden.
Auch wenn Design und Qualität der Studien z.T. sehr unterschiedlich sind, kann zusammenfassend festgestellt werden, dass in einer deutlichen Mehrheit der neueren Studien signifikante Effekte mit potenziell negativen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit gefunden wurden.
Zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommen die Autoren von zwei kürzlich erschienenen Reviews (Agarwal et al. 2011, La Vignera et al. 2011).“ Diese Reviews hätten insgesamt eine „Verringerung der Spermienanzahl und der Motilität, sowie eine Zunah¬me von oxidativem Stress“ gezeigt.
Nach Meinung des ECOLOG-Institutes „sollten gerade junge Männer mit späterem Kinderwunsch aus Vorsorgegründen darauf achten, ihr Mobiltelefon nicht eingeschaltet am Gürtel oder in der Hosentasche zu tragen, z.B. während eines Telefonats mit Freisprecheinrichtung oder mit einem Head-Set, und mög¬lichst auch nicht im Stand-by-Modus. Diese Empfehlungen gelten natürlich auch für das Surfen im Internet mit einem Smart-Phone. Noch besser ist natürlich, die Geräte überhaupt so wenig wie möglich zu benutzen.“ Der Originalartikel „Unfruchtbarkeit beim Mann als mögliche Folge der Nutzung von Mobiltelefonen“ von Hartmut Voigt ist erschienen im EMF - Monitor 5/2011 (Oktober).
Durch die zunehmende Nutzung des mobilen Internets mit dem Laptop bzw. den Smartphones auf dem Schoß und die dadurch stattfindende Dauerbestrahlung der Reproduktionsorgane haben diese Studienergebnisse eine große Bedeutung für eine vorsorgende Aufklärung, die vom Staat und den Erziehungseinrichtungen gefordert werden muss.

WHO: Mobiltelefone möglicherweise krebserregend

Lyon, Frankreich, 31. Mai 2011 - Die International Agency for Research on Cancer (IARC) der Weltgesundheitsorganisation stufte die Strahlung „von Mobiltelefonen möglicherweise als krebserregend für den Menschen (Gruppe 2B), bezogen auf ein erhöhtes Risiko für ein Gliom, einer bösartigen Form von Hirntumor", ein. Die Formulierung „möglicherweise“ ist ein Kompromiss. An der Untersuchung des IARC haben 31 Wissenschaftler aus 14 Ländern mitgewirkt. Schwedische und israelische Wissenschaftler werden deutlicher: sie gehen von einem 2-5 fachen Krebsrisiko für Vieltelefonierer aus. “Viel telefonieren“ ist definiert als eine halbe Stunde täglich! Bisher nutzte die Industrie die WHO als Kronzeuge für die Ungefährlichkeit der Strahlung. Damit hat es nun ein Ende.

IARC – Pressemitteilung.pdf >>

Stellungnahme der Ärztekammer für Wien.pdf >>

Stellungnahme von Prof. Franz Adlkofer.pdf >>

Mobiltelefon-Nutzung und Verhaltens-Probleme bei Kindern

DIVAN Grafik 2010

Mobiltelefon-Nutzung und Verhaltens-Probleme bei Kindern.
Zweite Studie von Divan, Kheifets, Obel , Olsen .
Erschienen in: J Epidemiol Community Health 2010

Die Forschergruppe Divan et al. veröffentlichten bereits 2008 eine erste Studie zum Zusammenhang zwischen Mobiltelefon-Nutzung während der Schwangerschaft bzw. früher Kindheit und späteren Verhaltens-Problemen der Kinder.
Sie wurde an 13169 Kindern durchgeführt.
Wenn Mütter digital schnurlos während der Schwangerschaft telefonieren, ergibt sich danach ein Risiko von 54% Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder hyperaktiv werden und Verhaltensstörungen wie Beziehungsschwierigkeiten zu Gleichaltrigen zeigen.
Wenn diese Kinder vor Erreichen des 7. Lebensjahres auch noch selbst mit Handys telefonieren, steigt die Wahrscheinlichkeit auf 80%.
Diese Kinder haben zu 25% seelische Probleme;
34% haben Schwierigkeiten mit Altersgenossen;
35% zeigen Hyperaktivität;
49% ein auffälliges Verhalten.

Die Studie wurde nun wiederholt. Im WIK-Newsletter werden die neuen Ergebnisse wie folgt wiedergegeben: „Siebenjährige Kinder, die im Mutterleib und nach der Geburt Mobiltelefonen ausgesetzt waren, haben ein höheres Risiko von Verhaltensproblemen, was möglichweise auf die von diesen Geräten ausgehende elektromagnetische Strahlung zurückzuführen ist.
Auf diesen Zusammenhang deutet das Ergebnis einer Studie hin, die auf Daten von insgesamt 29.000 Kindern basiert. Dieser Befund repliziert die Ergebnisse einer Untersuchung aus dem Jahr 2008 mit insgesamt 13.000 Kindern, die vom selben US-amerikanischen Forscherteam durchgeführt wurde.
Während die frühere Studie möglicherweise wichtige Variablen, die Einfluss auf dieses Ergebnis haben können unberücksichtigt ließ, seien diese in der neuen Studie beachtet worden, erklärt Leeka Kheifets, Epidemiologin an der kalifornischen Universität für öffentliche Gesundheit in Los Angeles gegenüber MedlinePlus, dem Informationsdienst des nationalen US amerikanischen Institut für Gesundheit (National Institute of Health).“

Abstract der Studie unter: http://jech.bmj.com/content/early/2010/11/11/jech.2010.115402.abstract

Einen Bericht im Portal Medline Plus finden Sie unter: www.nlm.nih.gov/medlineplus/news/fullstory_106327.html

Summarys der Studien in Deutsch stehen auf www.emf-portal.de

Divan 2010: http://www.emf-portal.de/divan10

Divan 2008: http://www.emf-portal.de/divan08

Diagnose – Funk: Studienzusammenfassung zur Spermienschädigung und Embryotoxizität

Zurecht warnt die österreichische Ärztekammer: „Das Handy in der Hosentasche oder SMS unter der Schulbank versenden, könnte die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und sollte daher unterlassen werden“.
15 Studien belegen inzwischen die Schädigung der Fruchtbarkeit durch die Mikrowellenstrahlung.
Diagnose–Funk hat nun zwei Papiere vorgelegt, in denen ein Studienüberblick gegeben wird:

Mobilfunkstrahlung schädigt die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern.pdf>>

Mobilfunkstrahlung, Spermienschädigung, Embryotoxizität. Aufklärung und Vorsorge sind überfällig.pdf>>

 

Zum Stand der Mobilfunkforschung 2009:

Einen Forschungsüberblick gibt unsere Broschüre
„Zellen im Strahlenstress“ (2009) >>

Hier neueste Veröffentlichungen (Stand November 2009)

  • REFLEX-Ergebnisse zur DNA- Schädigung & Kanzerogenität bestätigt
  • US-Forscher Desai / Kesari / Agarwal legen Bericht über den Schädigungsmechanis­mus vor.
  • Weihnachtsgeschenk Handy? Neue Studien bestätigen Spermienschädigungen und Infertilität

Die Europäische Umweltagentur reagierte im September 2009 auf neue Forschungsergebnisse mit einer  zweiten Warnung:

McGlade„Die Washingtoner Konferenz zu Mobiltelefonen hat gerade das aktuelle Beweismaterial zu den möglichen Gefahren im Zusammenhang mit Mobiltelefonen, insbesondere das mögliche Hirntumorrisiko, ausgewertet...Die Beweislage für ein Hirntumorrisiko ausgehend von Mobiltelefonen, ..., ist unglücklicherweise stärker als vor zwei Jahren, als wir erstmalig unsere Frühwarnung herausgaben.“ (Prof. J.McGlade, EUA-Direktorin).

Jo LeinenDer Europaabgeordnete Jo Leinen (SPD) gab im Oktober diese Erklärung ab:

"Wir setzen Millionen Menschen diesen Strahlen aus. Wir wissen auch, dass viele daran erkrankt sind, vielleicht sogar auch gestorben sind, und es wäre höchste Zeit, einen hohen Schutz für die Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union einzuführen, wir brauchen eine europaweite Regelung. " ( WDR, Bericht aus Brüssel, 28.10.2009, Min:7:10, Abrufbar unter http://tinyurl.com/yhwbofw)

Hier eine Zusammenstellung wichtiger Studien, die in den letzten Monaten erschienen sind.

Neue Studien zur DNA-Schädigung und Krebsgefahr

„Handystudien gefälscht!“, diese Pressemeldung ging 2008 um die Welt. Dies wurde als Ins­zenie­rung der Mobilfunkindustrie aufgedeckt (dokumentiert bei Diagnose-Funk, http://tinyurl.com/ylkv9oa). Zwei neue Studien bestätigten nun die Ergebnisse der angegriffenen REFLEX- und der UMTS-Studie der Uni Wien. Die neuen Studien sagen aus: Mobilfunk­strah­lung kann in den Zellen Krebs auslösen:

  • Franzellitti S et al.: Transienter DNA-Schaden, induziert durch hochfrequente elektromagnetische Felder (GSM, 1,8 GHz) in der menschlichen Trophoblasten Zelllinie HTR-8/SVneo, bewertet mit dem alkalischen Komet-Assay.
  • Xu S et al.: Exposition bei 1800 MHz-Hochfrequenz-Befeldung induziert oxidativen Schaden bei mitochondrialer DNA in primären kultivierten Neuronen.

 Lesen Sie die kommentierte Zusammenfassung in deutscher Übersetzung als pdf >>

Bestätigung des Wirkmechanismus Oxidativer Stress / Freie Radikale

Desai-AgravalAuf welchem Weg erfolgt die Schädigung der DNA?

In einer Übersichtsarbeit fassen die US-Forscher Desai / Kesari / Agarwal den Stand der Forschung zum Schädigungsmechanismus zusammen. Ihr Fazit: es ist bekannt, auf welchem Weg die Strahlung die Zellen schädigt. Sie legen ein plausibles Modell vor:

NEU: Übersetzung des vollständigen Textes: „Pathophysiologie der Mobilfunkstrahlung: Oxidativer Stress und Karzinogenese mit dem Focus auf das männliche Fortpflanzungssystem“.pdf >>

"Pathophysiology of cell phone radiation:
Oxidative stress and carcinogenesis with focus on male reproductive system".pdf >>

Grafik aus Desai et al. zum Wirkmechanismus zur Vergrößerung anklicken

Deutsche Kurzfassung und Grafik in deutscher Übersetzung. pdf >>

Auch die kroatische Forschergruppe Garaj-Vrhovac et al. kommt in ihrer Untersuchung zu dem Schluss,  dass der DNA - Schaden durch oxidativen Stress zustande kommt: „Evaluation des grundlegenden DNA-Schadens und des oxidativen Stresses in Leukozyten von Wistar-Ratten nach Mikrowellen-Exposition“

„Sowohl der Standard- als auch der Fpg-modifizierte Komet-Assay wies einen erhöhten DNA-Schaden in den
Blut-Leukozyten der exponierten Ratten nach. Der signifikante Anstieg des mit Hilfe von Fpg-detektierten

DNA-Schadens deutet darauf hin, dass oxidativer Stress wahrscheinlich dafür verantwortlich ist. Der DNA-Schaden, der durch den Standard-Komet-Assay nachgewiesen wurde, deutet darauf hin, dass auch einige andere Mechanismen beteiligt sein könnten.“ (Quelle: emf-portal, http://tinyurl.com/yayvlkx )

Mobilfunkstrahlung schädigt Spermien und die DNA!
Neue australische Studie:

Handy in der HosentascheDie neu erschienene australische Untersuchung: Mobilfunk-Befeldung induziert die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies und DNA-Schaden in menschlichen Spermatozoen in vitro
(Juli 2009)
kommt zu folgenden Ergebnissen:

  1. Mobilfunkstrahlung  generiert freie Radikale in den Mitochondrien der Spermien
  2. Dadurch entstehen DNA – Schädigungen
  3. Eine Folge kann eine Schädigung der Spermien oder Unfruchtbarkeit sein
  4. Diese Schädigungen können Folgewirkungen bei Neugeborenen haben

Die Autoren betonen, dass ein wesentlicher Faktor der Infertilität von Männern die EMF-Belastung ist. Die Aussagen dieser Studie sind eindeutig, und bestätigen vorangegangene Veröffentlichungen (s.u.).
In der Zusammenfassung im EMF-Portal zu dieser Studie heißt es:

„Die Spermienmotilität und Spermien-Vitalität waren nach der hochfrequenten elektromagnetischen Feld-Exposition mit ansteigenden SAR-Werten signifikant reduziert, wohingegen die mitochondriale Erzeugung reaktiver Sauerstoffspezies und die DNA-Fragmentierung signifikant erhöht waren. Darüber hinaus gab es nach der Exposition hoch-signifikante Beziehungen zwischen dem SAR-Wert,
dem Marker 8-OH-dG für einen oxidativen DNA-Schaden und der DNA-Fragmentierung.
Insgesamt erhöht eine hochfrequente elektromagnetische Feld-Exposition mit einer Leistungsdichte und aus einem Frequenz-Bereich von Mobiltelefonen die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies in den Mitochondrien der menschlichen Spermatozoen, was die Spermienmotilität und Spermien-Vitalität vermindert und die DNA-Fragmentierung stimuliert.
Die Ergebnisse haben klare Auswirkungen auf die Sicherheit der extensiven Handy-Nutzung von Männern im reproduktiven Alter, was möglicherweise sowohl die Fertilität als auch die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Nachkommen beeinflusst.“ (EMF-Portal)

Mobilfunk-Befeldung induziert die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies und DNA-Schaden in menschlichen Spermatozoen in vitro Summary im EMF – Portal >>

Mobile Phone Radiation Induces Reactive Oxygen Species Production and DNA Damage in Human Spermatozoa In Vitro >>

Volltext der Studie. pdf >>

Microwave News: Keep That Phone Out of Your Trouser Pocket! pdf >>

Vier weitere Studien bestätigen die Schädigung der Spermien

Salama N, Kishimoto T, Kanayama H

SpermienWirkungen der Exposition bei einem Mobiltelefon auf die Hoden-Funktion und -Struktur in einem erwachsenen Kaninchen >>
Effects of exposure to a mobile phone on testicular function and structure in adult rabbit.

Erschienen in: Int J Androl 2008: in press

Hauptergebnis der Studie:
Im Vergleich zu den Kontrollgruppen (Gruppe 2 und 3) trat bei der Expositions-Gruppe in Woche 6 eine Verminderung der Spermien-Konzentration auf. Diese wurde in Woche 8 statistisch signifikant. Es gab zwischen den drei Gruppen keinen Unterschied in der beweglichen Spermien-Population bis Woche 10, wo diese in der Expositions und Schein-Expositions-Gruppe signifikant abnahm (mit einer signifikanteren Abnahme in den Mobilfunk-exponierten Tieren). Die histologische Bewertung zeigte ebenfalls in der Mobilfunk-Expositions-Gruppe gegenüber den beiden Kontrollgruppen eine signifikante Verminderung im Durchmesser der Samenkanälchen. Die anderen Untersuchungsparameter zeigten keine Unterschiede. Insgesamt konnte eine schwache gepulste Hochfrequenz, ausgehend von einem konventionellen Mobiltelefon in Standby-Position, die Hoden-Funktion und -Struktur in adulten Kaninchen beeinflussen.

Mailankot M, Kunnath AP, Jayalekshmi H, Koduru B, Valsalan R

Hochfrequente elektromagnetische Befeldung (RF-EMR) durch GSM (0.9/1.8GHz)-Mobiltelefone induziert oxidativen Stress und reduziert die Spermien-Motilität von Ratten >>
Radio frequency electromagnetic radiation (RF-EMR) from GSM (0.9/1.8GHz) mobile phones induces
oxidative stress and reduces sperm motility in rats.

Erschienen in : Clinics (Sao Paulo) 2009; 64 (6): 561 – 565

Hauptergebnis der Studie:
Zwischen der Kontrollgruppe und der exponierten Gruppe wurde kein signifikanter Unterschied in der insgesamten Spermien-Anzahl gefunden. Allerdings wiesen die exponierten Ratten einen signifikant verminderten Prozentsatz beweglicher Spermien auf. Darüber hinaus führte die Exposition in den Hoden und Nebenhoden zu einem
signifikanten Anstieg der Lipidperoxidation und einem geringeren Glutathion-Gehalt. Die Gesichtstemperatur wurde in keiner Gruppe beeinflusst.
Insgesamt spekulieren die Autoren, dass hochfrequente elektromagnetische Felder von Handys negativ die Samen-Qualität beeinflussen und die männliche Fertilität stören könnten.

Gul et al. (2009): „Die Wirkungen von Mikrowellen, die von Mobiltelefonen ausgehen, auf die Ei-Follikel bei Ratten“:

( Quelle: emf-portal.de, http://tinyurl.com/ykr9kta )

„Die Anzahl der Jungtiere pro Wurf war in der Expositions-Gruppe im Vergleich zur Kontroll-Gruppe signifikant vermindert. Die Ergebnisse zeigten, dass bei den Jungtieren der exponierten Gruppe die Anzahl der Follikel signifikant geringer war als in der Kontrollgruppe. Die verminderte Follikel-Anzahl in Jungtieren, die bei Mikrowellen von Handys exponiert wurden, deutet darauf hin, dass eine intrauterine Exposition toxische Wirkungen auf die Eierstöcke hat.“

Otitoloju AA et al.(2009):“Vorstudie zur Induktion von Spermienkopf-Anomalien bei Mäusen, Mus musculus, die bei hochfrequenter Befeldung von Global System for Mobile Communication- Basisstation exponiert wurden“:

(Quelle: emf-portal.de,  http://tinyurl.com/yjsalpc )

„Die Exposition von männlichen Mäusen bei hochfrequenter Befeldung durch GSM-Basisstationen an einem Arbeitsplatz-Komplex und in einer Wohnumfeld-Umgebung verursachte jeweils 39,78 und 46,03% Spermien-Kopf-Missbildungen, im Vergleich zu 2,13% in der Kontrollgruppe.“

Türkische Studie bestätigt: Mobilfunkstrahlung beeinflusst Blut-Hirn-Schranke

Sirav B, Seyhan N

Störung der Blut-Hirn-Schranke durch Exposition bei hochfrequenter Strahlung mit kontinuierlicher Welle >>
Blood-Brain Barrier Disruption by Continuous-Wave Radio Frequency Radiation.

Erschienen in: Electromagn Biol Med 2009; 28 (2): 215 - 222

Hauptergebnis der Studie:
Die Ergebnisse deckten auf, dass eine 20-minütige Hochfrequenz-Exposition bei 900 MHz und 1800 MHz signifikant die Permeabilität der Blut-Hirn-Schranke der männlichen Ratten erhöht. Bei den weiblichen Ratten gab es keine Veränderungen. Allerdings wiesen die weiblichen Kontroll-Ratten eine signifikant höhere Permeabilität der Blut-Hirn-Schranke auf (ähnlich hoch wie bei den exponierten Ratten) als die männlichen Kontroll-Ratten.

Prof. Salford: Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch Mobilfunkstrahlung eine Tatsache

Blut-Hirn-Schranke SchemaNeue Studie bestätigt toxische Wirkung der Mobilfunkstrahlung auf das Gehirn auch bei schwachen Feldern

Eine neue Studie zur Blut-Hirn-Schranke wurde von Dr. Eberhardt und seinen Kollegen an der Lund Universität (Schweden) veröffentlicht. Mitverfasser sind die erfahrenen EMF-Forscher Leif Salford und Bertil Persson.

Blut-Hirn-Schranken-Permeabilität und Nerven-Zell-Schaden im Gehirn der Ratte nach 14 und 28 Tagen Exposition bei Mikrowellen von GSM-Mobiltelefonen >>

Blood-brain barrier permeability and nerve cell damage in rat brain 14 and 28 days after exposure to microwaves from GSM mobile phones. med./biol.
Von: Eberhardt JL, Persson BR, Brun AE, Salford LG, Malmgren LO
Erschienen in: Electromagn Biol Med 2008; 27 (3): 215 - 229

In der Studie wird berichtet, dass eine Strahlenbelastung durch GSM-Mobiltelefone ein Ausströmen von Albumin durch die Blut-Hirn-Schranke hervorruft.
(Anm.: Albumine sind großmolekulare Proteine, die normal nicht ins Gehirn gelangen dürfen.) Über solche Auswirkungen wurde in früheren Studien (z.B. Salford et al. 2003 und Schirmacher et al. 2007) berichtet.

Die Autoren bemerken: „Die bemerkenswerteste Beobachtung in unseren Studien über die Auswirkungen von Mikrowellen auf die Blut-Hirn-Schranke ist die Tatsache, das die niedrigeren SAR-Werte (um 1 mW/kg) einen Anstieg auf eine höhere und ausgeprägtere Durchlässigkeit aufweisen, als dies bei höheren SAR-Werten der Fall ist. Wenn der Anstieg der Dosis zu einem Anstieg der Wirkung geführt hätte, dann denken wir, dass das Risiko von Mobiltelefonen, Basisstationen und anderen Strahlenquellen durch eine Reduktion der ausgesandten Energie unter Kontrolle gebracht hätte werden können.
Die Hinweise unserer Studie, dass die schwächsten Felder die biologisch schädlichsten sind, generieren ein kompliziertes Problem.
Der ausgeprägteste Effekt der Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch Mobiltelefone könnte nicht in den oberflächlichen Abschnitten des Gehirns, sondern in einigen Zentimetern Tiefe in den zerebralen Hirnstrukturen stattfinden.
Es erscheint als möglich, dass Unbeteiligte in der Umgebung von Handynutzern durch die passive GSM-Exposition beeinträchtigt werden könnten, genauso wie größere Gruppen durch entfernte Basisstationen.“

Übersetzung zum Orginaltext.pdf >>

Übersetzung des Salford Vortrages von 2008

Interview mit Prof. Salford. pdf >>
Deutsche Übersetzung des Originalvortrags von Prof. L. Salford. pdf >>

Leif SalfordSeit seinen ersten  Forschungs­ergebnissen zur Auswirkung der Handystrahlung auf das Gehirn (Schädigung durch Öffnung der Blut-Hirn–Schranke.pdf >>) wird Prof. Salford heftigst von der Mobilfunk­industrie angegriffen.
Im Mai 2008 stellte Salford auf dem
1st Hellenic Congress on the effects of Electromagnetic Radiation.pdf >>
 
in Thessaloniki klar:
„Seit 1988 hat unsere Gruppe die Wirkungen von nichtthermischer HF-Strahlung auf die Blut-Hirn-Schranke (BHS) an Ratten untersucht. In einer Experimentenreihe von ungefähr 2000 Ratten konnte gezeigt werden, dass im Gegensatz zu den nicht exponierten Ratten bei den exponierten Ratten diese HF-Strahlung die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für ihr Blutalbumin signifikant erhöhte, und das bei Strahlungsintensitäten von 1 W/kg und darunter (Salford et al. 2007).“

In diesem Vortrag weitet Salford die Gefährdungsquellen für das menschliche Gehirn sogar auf die EMF- Dauerdosis durch  Handymasten aus:
Frage: "Wie gefährlich sind Basisstationen, wenn sie in der Nähe von Häusern und Schulen gelegen sind?"
Prof. Salford: "Falls unsere Untersuchungsergebnisse, die bereits Wirkungen bei einem SAR-Wert von weniger als 1 mW/kg zeigen, auch auf das menschliche Gehirn übertragbar sind, dann schützt ein 100-m oder ein etwas größerer Abstand zur Basisstation (in Hauptstrahlrichtung der Antenne) nicht."

Dieses Ergebnis wird  bestätigt  durch die Studie von Magras zu den Auswirkungen von Basissationen auf Lebewesen, v.a. auf Embryos.
Vorsorgemaßnahmen für die Nutzung von Mobiltelefonen, insbesondere für Embryos und Kinder, die aufgrund einer Reihe bioelektromagnetischer Experimente empfohlen werden.pdf >>

Mobilfunkrisiko auf den Punkt gebracht

Adlkofer, Lutz, Frentzel-Beyme

Die Professoren Franz Adlkofer (Verum-Foundation), Josef Lutz (TU Chemnitz), Rainer Frentzel- Beyme (Uni Bremen) bei der Präsentation der UMTS-Forschungergebnisse am 1.10.2007 in Gelsenkirchen.
(Bildnachweis:Offene Universität, Gelsenkirchen)

„...dann ist die Sachlage jetzt schon alarmierend.“

Professor Josef Lutz
Professor Franz Adlkofer

Objections against the current limits for microwave radiation

Einwände gegen die derzeitigen Grenzwerte für Mikrowellenstrahlung
(Deutsche Übersetzung: Evi Gaigg / Umweltorganisation Diagnose-Funk.org, authorisiert)

Der Physiker Prof. Lutz und der Mediziner, Prof.Adlkofer, hielten zusammen diesen Fachvortrag auf der Tagung „Wellenausbreitung in Funk-, Mikrowellensystemen und Navigation, 2007“.
Sie bringen den Kenntnisstand zur Gefährlichkeit der Mobilfunkstrahlung aus ihrer Sicht in knappen, präzisen fünf Seiten auf den Punkt. Sie schreiben u.a. zu möglichen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung:
„Wenn man die epidemiologischen Daten mit den genotoxischen Wirkungen, die im REFLEX-Projekt in vitro nachgewiesen wurden..., in Verbindung bringt und wenn man in Betracht zieht, dass eine Latenzzeit von vielen Jahren - bis zu 20 und mehr - zwischen der ersten gentoxischen Schädigung und dem Ausbruch von Krankheiten wie Krebs und Alzheimer liegt, dann ist die Sachlage schon jetzt alarmierend.“

Sie fordern u.a.: „Typische Mobiltelefon-Basisstationen (emittierte Strahlungsleistung 13 W) sollten zu Wohngebieten eine Entfernung von 300 Metern einhalten.
Bei dieser Entfernung sollte ein Expositionswert von < 1mW/m2 bei einer typischen Basisstation eingehalten werden, gemäss den Berechnungen in [15].
Im Fall von höherer Emission sollte der Abstand adäquat vergrößert werden.“
Geben Sie diesen Artikel den schwankenden, unsicheren oder ignoranten Politikern – sie sollen dazu Stellung nehmen.

UMTS – Studie 2007 zur Veröffentlichung zugelassen:
Wäre UMTS ein Medikament – würde es jetzt vom Markt genommen!

Professor Franz AdlkoferUnter Leitung von Professor Franz Adlkofer wurde an der Universität  Wien in Kooperation mit der  ETH Zürich die erste Studie über Wirkungen der UMTS – Handystrahlung durchgeführt. Im Oktober 2007 berichteten wir davon (s.u). Das Ergebnis zusammengefasst:

UMTS-Handystrahlung kann schon bei einem 1/40 des Grenzwertes (SAR-Wert) zehnmal krebserrregender sein als die GSM-Handy-Strahlung.

Hier der Original-Vortrag >>
vom 1. Oktober 2007 über die Forschungsergebnisse;
mit freundlicher Genehmigung von Prof. Adlkofer und der Offenen Akademie >>
Der Text ist aus der „Dokumentation 4. Offene Akademie“, einer Sammlung wertvoller Beiträge kritischer Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen.

Lesen Sie dazu die ausführliche Presserklärung.pdf deutsch >>
Presse Release Nr.15.pdf english >>
Communiqué de presse Nr.15.pdf >>
Nota de prensa No.15 (versión reducida).pdf espaniol >>

Die Ergebnisse der  UMTS -  Studie haben nun die wissenschaftliche Qualitätsprüfung

Das bedeutet, sie haben die anonyme Kontrolle durch Fachkollegen auf höchstem Niveau (Peer-Review-Verfahren) durchlaufen. Der Volltext der  Studie ist im Februar online, inzwischen aber auch in der Print-Ausgabe der „International Archives of Occupational and Environmental Health“ erschienen.

Siehe dazu: Wissenschaftsverlag Springer >>

UMTS Studie

Der Umweltbeauftragte der Österreichischen Ärztekammer Dr. Randall Huber schreibt zurecht zu dieser Problematik:

„Würden Medikamente dieselben Prüfergebnisse wie Handystrahlen liefern, müsste man sie sofort vom Markt nehmen. Denn keine Firma der Welt würde Arzneimittel entwickeln, die bei Versuchstieren oder in Zellexperimenten Krebs auslösen und dann behaupten, das werde beim Menschen so schon nicht auftreten“( Nebenwirkung Handy, S.28)

Politik und Medien verschweigen diese Studie; das UMTS-Geschäft darf nicht gestört werden!

"Bioelectromagnetics Society 29th Annual Meeting",
Kanazawa, Japan, June 10 - 15, 2007

Summary der UMTS-Studie aus dem Tagungsband des "Bioelectromagnetics Society
29th Annual Meeting", Kanazawa, Japan, June 10 - 15, 2007.pdf >>

September / Oktober 2007: Die Beweiskette ist geschlossen : Mobilfunk eine der größten Gefährdungen für die Volksgesundheit.
Europäische Umweltagentur bestätigt dies.

Jacqueline McGladeEuropäische Umweltagentur bestätigt ein Gutachten der „Bioinitiative Working Group“ :
EUA: Mobilfunk- Risiko vergleichbar mit den Gefahren von Asbest und PCB

Die Europäische Umweltagentur (EAU), oberste wissenschaftliche Umweltbehörde der EU, warnt nach der Veröffentlichung des Gutachtens der BioInitiative Working Group (s.unten) eindringlich vor den Gefahren elektromagnetischer Strahlung durch WLAN – Netzwerke, Mobiltelefone und ihre Masten (http://www.eea.europa.eu).

"Die aktuelle Forschung und die Analysen der Langzeiteffekte der Strahlung von mobiler Telekommunikation zeigen, dass es umsichtig von den Gesundheitsbehörden wäre, Maßnahmen zu treffen um vor allem empfindliche Gruppen wie Kinder weniger stark dieser Strahlung auszusetzen" sagt Jacqueline McGlade, Executive Director der EEA.

Diese Strahlung könnte weltweit gesundheitliche Katastrophen auslösen, wie jene, die durch Asbest, PCB und bleihaltigem Benzin, entstanden.
Originalmeldung (englisch).pdf >>
Pressetext Schweiz.pdf >>
Pressetext BRD.pdf >>
Schon 2001 warnte die EUA in ihrer Untersuchung „Späte Lehren aus frühen Warnungen“.pdf >> vor drei globalen Umweltkatastrophen: Klimawandel, Gentechnik und Mobilfunkstrahlung.
Die kompetenteste EU-Autorität bestätigt damit die Gesundheitsgefahren als wissenschaftlich bewiesen. Diese Warnung der EUA wird von allen Medien verschwiegen.
Die Parteien bleiben stumm. Wie lange noch?

Wir fordern die Politik auf, sofort zu handeln!
Die Vorsorge-Empfehlungen des ECOLOG- Institutes .pdf >> und die Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, die im Bericht von 2003.pdf >> an den Bundestag gefordert wurden, müssen sofort beraten und umgesetzt werden.

31. August 2007:
Die internationale Forschergruppe
“BioInitiative Working Group” veröffentlicht eine 580 - Seitige Forschungsauswertung mit der Schlussfolgerung:

Das ECOLOG-Institut bringt im EMF - Monitor (11/1007)  eine Besprechung und Bewertung des BioInitiative Reports.
Hier zum Download mit freundlicher Genehmigung des ECOLOG-Institutes:
EMF_Monitor_2007_5_BioInitiative.pdf >>

Gesundheitsrisiken durch hoch- und niederfrequente elektromagnetische Felder Bericht und Empfehlungen der BioIniative Working Group. H.-Peter Neitzke

Der Bioinitiative Report im Original zum Download:
BioInitiative Report original.pdf >>

Schwerwiegende Bedenken zur Schädigung der öffentlichen Gesundheit durch elektromagnetische Felder (EMF) von Mobilfunkmasten und Hochspannungsleitungen University of Albany, New York - 31. August 2007.
Es ist ein dramatischer Appell führender Wissenschaftler zur Senkung der Strahlenbelastung. Auf 580 Seiten wird der weltweite Stand der Forschung dargestellt.

Michael KundiDas Fazit der Studie: Der Beweis für die Gefährlichkeit der Mobilfunkstrahlung ist längst erbracht (Inhaltsverzeichnis.pdf >>).
Mitautoren sind u.a. Prof. Michael Kundi von der Univ. Wien, siehe Bild, und David Gee, Direktor bei der Europäischen Umweltagentur.
In der Presseerklärung der „BioInitiative Working Group“ heißt es:
„Drahtlose, auf Mikrowellenstrahlung gestützte Technologien zum Senden von E-Mails und zur Übertragung von Gesprächen strahlen Tausende Male stärker als die Strahlungsquellen, die in Studien gesundheitliche Auswirkungen zeigten. Länger andauernde hochfrequente Strahlung und Mikrowellenstrahlung von Mobil- und Schnurlostelefonen, Mobilfunkantennen, WLAN und anderen drahtlosen Technologien hängen zusammen mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Schwindel, Veränderungen der Gehirnaktivität und Störungen der Konzentration und des Gedächtnisses.
Wissenschafter berichten, dass diese Effekte im Falle einer täglichen Strahlungsexposition schon bei sehr tiefen Expositionsniveaux auftreten können.
Kinder sind dabei besonders empfindlich für Umwelteinflüsse jeglicher Art.“

„Effekte werden genannt bezüglich DNA-Schäden (Genotoxizität, die direkt mit der Integrität des menschlichen Genoms zusammenhängt), Zellkommunikation, zellulärem Stoffwechsel und Reparaturmechanismen, Krebsüberwachung innerhalb des Körpers....“. (Zitat aus der Presseerklärung)
Die gesamte Untersuchung - steht im Internet unter: www.bioinitiative.org.

Die Umweltorganisation Diagnose-Funk hat die Presseerklärungen, die Studienergebnisse zusammenfasst, übersetzt:
Deutsch.pdf >>
Englisch.pdf >>
Französisch.pdf >>
Italienisch.pdf >>

Kinder sind besonders gefährdet !!!
EUA und Gutachten der BioInitiative Working Group warnen gemeinsam:

Achtung KinderNeitzke/Osterhoff:
Sind Kinder durch Mobilfunk mehr gefährdet als Erwachsene?.pdf >>
Das www.ECOLOG - Institut.de analysiert in diesem grundlegenden Artikel die unverantwortliche Stellungnahme der Strahlenschutzkommission.pdf >>
zu Kinder und Handys

 

 

Versicherungswirtschaft stuft Mobilfunk als Schadenspotential der Zukunft ein: Mobilfunk – ein Emerging Risk

e+s RückDie Versicherungswirtschaft hat ihr Urteil zum Risiko Mobilfunk gefällt.
Da wird akribisch geprüft und nichts riskiert.
Im Gegensatz zu den Verharmlosungsarien der Politiker sehen die Versicherungs-gesellschaften großen Anlass zur Sorge und versichern deshalb die Mobilfunkkonzerne nicht.

Für die Versicherungen ist das Risiko unkalkulierbar und deshalb
nicht versicherbar !!!


Aber die Politiker und Gesundheitsbehörden versichern den Bürgern, es sei alles sicher!

In der gründlichen Analyse in der Publikation der e+s-Rückversicherung: „Emerging Risks-Schadenpotentiale der Zukunft“ (2006).pdf >> steht zum Mobilfunk:
„Die Ergebnisse der Laborexperimente an Menschen und Tieren zu den Wirkungen von Hochfrequenzstrahlung auf das Zentrale Nervensystem werden von der Mehrzahl der wissenschaftlichen Kommissionen als vergleichsweise aussagekräftig bewertet.

In Experimenten am Menschen und an verschiedenen Tieren wurden Auswirkungen niederfrequent modulierterHochfrequenzfelder auf das Nervensystem nachgewiesen.

Diese reichen von Einflüssen auf dieWirksamkeit bestimmter Neurotransmitter über Veränderungen der Gehirnpotenziale (EEG), vor allem in der Schlafphase, bis zu Beeinflussungen kognitiver Funktionen und des Verhaltens bei Mensch und Tier.

Die vorliegenden Ergebnisse sind als konsistente Hinweise auf Einflüsse hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf das Zentrale Nervensystem zu werten. Einzelne Kommissionen halten auch eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für Schadstoffe als Folge von Hochfrequenzexpositionen für möglich.“ (S.69)

Referat von Dr. H. C. Scheiner beim Runden Tisch des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms („DMF“)

Dr. H. C. Scheiner„Risiko-Kommunikation“- gesundheitliche Mobilfunkrisiken - heute wissenschaftlich erwiesen!

In einem Vortrag faßt Dr. Scheiner den Stand der Mobilfunkforschung zusammen.

„Im Namen der von mir vertretenen Ärzteinitiativen, welche bereits Millionen mobilfunk-betroffener Bürgern mit Rat und Tat zur Seite stehen, darf ich mich für die Einladung des BfS zu einem Kurzreferat vor den Vertretern des „Runden Tisches“ des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms („DMF“), auch zum Thema „Risiko-Kommunikation“-herzlich bedanken.....

Zwei Aussagen in Sachen Mobilfunkschäden sind derzeit von politischer sowie Betreiber-Seite im Umlauf:

  1. 1. unterhalb der thermischen Grenzwerte gäbe es keine biologischen Effekte und somit keiner Gesundheitsgefährdung! (z.B. Dr. König, im Jan. 2007 in N24)
  2. 2. Zur Beurteilung einer möglichen gesundheitlichen Bedenklichkeit des Mobilfunks lägen noch nicht genügend wissenschaftliche Studien vor, etwaige Wirkungsmechanismen wären „unbekannt“. So sagten Sie, Herr Dr. Weiß, (BfS/ München) bei der Bayerischen Landtagsanhörung am 07.12.06 wörtlich: „Wir wissen nichts!“

Diese beiden Aussagen erscheinen heute in keiner Weise wissenschaftlich nachvollziehbar.
Die Weltliteratur diesbezüglicher Forschung zeigt das Gegenteil: Die gesundheitliche Schädlichkeit von Mobilfunk und Hochfrequenzen kann heute mit überwältigender wissenschaftlicher Evidenz als erwiesen betrachtet werden, und dies aus folgenden Gründen......“ Lesen Sie weiter.pdf >>

24.-27.09.2007

Prof. Karl Hecht, Elena N. Savoley:

Überlastung der Städte mit Sendeanlagen – eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen und eine Störung der Ökoethik.pdf >>

Overloading of Towns and Cities with Radio Transmitters (Cellular Transmitter): a hazard for the human health and a disturbance of eco-ethics.pdf >>

Prof. Karl HechtVortrag am internationalen Symposium „Natural Cataclysms and Global Problems of the Modern Civilization“ (24.-27.09.2007) in Baku

Prof. Dr. Karl Hecht und sein Mitarbeiter Hans-Ullrich Balzer wurden 1996 vom Deutschen Bundesinstitut für Telekommunikation beauftragt eine Recherche der russischen Fachliteratur zur gesundheitsschädigenden und biologischen Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Strahlungen aus den Jahren 1960-1996 anzustellen. 1997 wurde der Bericht, der auf 878 wissenschaftlichen Arbeiten beruhte, von den Autoren dem Auftraggeber übergeben.

Die Daten waren für die deutschen Verhältnisse so erdrückend, dass der Bericht sofort im Archiv verschwand.

20. Juli 2007:

Anhörung Mobilfunk im bayrischen Landtag
Der österreichische Krebsforscher Univ.-Doz .Dr. Ferdinand Ruzicka hielt bei der Anhörung im Bayrischen Landtag den Vortrag :
Mögliche Verifizierung gesundheitsschädigender Wirkung von Mobilfunkstrahlung.

Einleitend sagte er:
„Nach wie vor werden bei Mobilfunkstrahlung nur thermische Bioeffekte anerkannt und nur dagegen schützen die vorhandenen Grenzwerte.
Obwohl Hunderte von Studien Bioeffekte durch elektromagnetische Felder im nicht ionisierenden athermischen Bereich in Zellen, bei Tieren und bei Menschen nachgewiesen haben, wird darüber kontrovers diskutiert und werden die Ergebnisse bezweifelt.
Das größte Problem diese Ergebnisse anzuerkennen ist, dass es keine passende Erklärung dafür zu geben scheint, wie Bioeffekte ohne Einbeziehung der Energie und Intensität möglich sind.“
Lesen sie den ganzen, interessanten Vortrag.pdf >>
Grafik zum Vortrag.pdf >>

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