5 Jahre Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart-West-Fest

„Die Zeit des Durchregierens von oben ist zu Ende. Gute Politik wächst von unten, echte Führungsstärke entspringt der Bereitschaft zuzuhören. Für uns ist die Einmischung der Bürgerinnen und Bürger eine Bereicherung. Wir wollen mit ihnen im Dialog regieren und eine neue Politik des Gehörtwerdens praktizieren.“
(aus der Präambel im Koalitionsvertrag der Ba-Wü—Landesregierung)

Wir laden herzlich zu unserem Fest ein:
5 Jahre Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart-West
Samstag, 24. September, ab 15.00 Uhr
Nachbarschafts-Straßenfest
Alle sind willkommen!
Ecke Bismarck- / Seyffertstraße
Für Getränke und Essen ist gesorgt
Musik: Swingsize Four (Blues, Boogie, Swing)

Vor 5 Jahren, am 24.07.2006, haben 80 Anwohner in der „Lilie“ die Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart-West gegründet, aus Protest gegen den geplanten Bau des Mobilfunkmastes auf dem Dach des Seniorenwohnhauses der evangelischen Gesamtkirchengemeinde in der Bismarckstraße 57. Mit vielen Aktionen und Infos, mit Terminen bei OB Schuster und Bürgermeister Hahn, mit Mahnwachen, einer Homepage und Broschüren haben wir über die Gefahren der Mobilfunkstrahlung aufgeklärt. Wir haben durch Messaktionen nachgewiesen, welch hoher Strahlenbelastung wir im Stuttgarter Westen ausgesetzt sind. Die Masten sind noch nicht weg, aber politisch haben wir zusammen mit anderen Bürgerinitiativen viel bewegt: Ohne uns gäbe es nicht diese kritische Information und Aufklärung, ohne uns wäre die Politik nicht in diesem Maße ins Nachdenken und in Bewegung gekommen:

Evangelische Kirche: Mit der Gesamtkirchengemeinde verabschiedeten wir ein „Gemeinsames Kommunique“. Die Kirche will die Verträge mit Vodafone und O2 kündigen. Dazu hat sie u.a. einen Rechtsanwalt beauftragt.

Bezirksbeiräte: Fünf Stuttgarter Bezirksbeiratsgremien fordern ein Mobilfunk-Vorsorgekonzept in Stuttgart.

Gemeinderat: Mit den GRÜNEN arbeiten wir an einem Antrag zu einem Mobilfunkvorsorgekonzept für Stuttgart. Die GRÜNEN, die SÖS und die LINKE und auch SPD und FDP – Bezirksbeiräte haben unsere Arbeit unterstützt.

Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung: Dies ist der bisher größte politische Erfolg. Im Koalitionsvertrag heißt es: „Für Mobilfunksender auch unterhalb 10 Metern Höhe werden wir wieder eine baurechtliche Genehmigungspflicht einführen. Kommunen und Bevölkerung sollen bei der Standortwahl mehr Mitwirkungsrechte erhalten. Konzepte zur Minimierung der Belastung durch elektromagnetische Felder werden wir im Dialog mit Betroffenen erarbeiten. Auf Bundesebene werden wir uns für eine Absenkung der Grenzwerte für elektromagnetische Strahlung einsetzen“. (S. 37)

Es gibt es also Gründe zu feiern, auch besonders, dass wir durchgehalten haben und von vielen Anwohnern unterstützt werden.

Grün-Roter Koalitionsvertrag in Baden Württemberg:
Bewegung in der Mobilfunkpolitik

Info17Unsere Bürgerinitiative und der Landesverband Diagnose-Funk Baden-Württemberg begrüßen die Vereinbarung zum Mobilfunk im Koalitionsvertrag. Im Kapitel Umweltpolitik als Gesundheits- und Sozialpolitik heißt es:

„Wir werden das Vorsorgeprinzip und die Technikfolgenabschätzung stärken. Für Mobilfunksender auch unterhalb 10 Metern Höhe werden wir wieder eine baurechtliche Genehmigungspflicht einführen. Kommunen und Bevölkerung sollen bei der Standortwahl mehr Mitwirkungsrechte erhalten. Konzepte zur Minimierung der Belastung durch elektromagnetische Felder werden wir im Dialog mit Betroffenen erarbeiten. Auf Bundesebene werden wir uns für eine Absenkung der Grenzwerte für elektromagnetische Strahlung einsetzen“. (S. 37)

Dass diese Forderungen der mobilfunkkritischen Bewegung in den Vertrag aufgenommen wurden, ist ein großer Fortschritt. Ein Novum in einem Regierungsprogramm. Wir freuen uns sehr, dass die Koalitionäre überzeugt werden konnten, dass auf dem Gebiet der elektromagnetischen Felder dringender Handlungsbedarf besteht. Die gemeinsame Eingabe des AK Elektrosmog BUND und Diagnose-Funk an die Koalitionäre, vor allem die kontinuierliche Arbeit vieler Bürgerinitiativen, gerade auch im Wahlkampf, haben sicher dazu beigetragen. Der Landesverband Diagnose-Funk Baden-Württemberg ist zum konstruktiven Dialog bereit.

Empfehlungen von Diagnose-Funk, BUND und Bürgerinitiativen für eine
Wende in der Mobilfunkpolitik.pdf >>

Koalitionsvertrag.pdf >>

Europarat fordert Kurswechsel in der Mobilfunkpolitik

Das höchste beschlussfassende Gremium des Europarates, der Ständige Ausschuss, forderte am 27.05.2011 in seinem Beschluss Die potentiellen Gefahren durch elektromagnetische Felder und ihre Auswirkung auf die Umwelt eine europaweite Wende in der Mobilfunkpolitik. Er übernahm und verabschiedete damit die Resolution des Umweltausschusses vom 06.05.2011.

In der Presseerklärung (s. Link unten) werden die europäischen Regierungen aufgefordert, alles Erdenkliche zu tun, um die Strahlenbelastung durch elektromagnetische Felder zu reduzieren, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen wegen des Hirntumorrisikos.
Den Regierungen werden konkrete Sofortmaßnahmen vorgeschlagen wie z.B. Aufklärungskampagnen für Kinder und Jugendliche, eine Handyerziehung mit dem Ziel, den Gebrauch strikt einzuschränken, Verzicht von WLAN an Schulen, elektrosmogfreie Schutzgebiete für Elektrosensible.
Gefordert wird auch die Anerkennung der athermischen gesundheitsschädlichen Wirkungen der Mikrowellenstrahlung und die sich daraus ergebende zwingende Senkung der Grenzwerte und eine sofortige Vorsorgepolitik.

Diagnose-Funk hat die Resolution des Europarates ins Deutsche übersetzt. Übersetzungsgrundlage: Fassung des Umweltausschusses vom 06.05.2011.pdf >>

Links zu den englischen und französischen Originaltexten:
Angenommene Resolution:
http://assembly.coe.int/Mainf.asp?link=/Documents/AdoptedText/ta11/ERES1815.htm
Report zur Resolution:
http://assembly.coe.int/Main.asp?link=/Documents/WorkingDocs/Doc11/EDOC12608.htm
Presseerklärung:
http://assembly.coe.int/ASP/NewsManager/EMB_NewsManagerView.asp?ID=6685&L=2
Auflistung der Sitzungsdokumente
http://assembly.coe.int/ASP/Doc/ATListingSession_E.asp?IDSession=337

Mobilfunkvorsorgekonzept überfällig - Stadt Stuttgart macht sich zum Büttel der Mobilfunkbetreiber

Mast, Bebelstr.38

Schauen Sie auf die Dächer in Stuttgart.
Der Mobilfunk-Antennenwald breitet sich unkontrolliert aus. Die neue Antenne in der Bebelstraße 38 verstrahlt umliegende Wohnungen (s.unten). In der Rötestraße 34 will die Telekom jetzt mit dem Bau beginnen. Doch immer mehr Bürger werden hellhörig und protestieren. Baubürgermeister Hahn schweigt dazu:

  • die Bezirksbeiräte West, Süd und Birkach-Plieningen haben in einstimmigen Beschlüssen einen Baustopp gefordert und die Stadt zum Eingreifen aufgefordert
    – keine Antwort der Stadt.
  • die Bürgeriniatitiative in Birkach protestiert zusammen mit dem Cusanus-Haus gegen einen geplanten Eplus-Masten und fordert Hilfe vom Rathaus
    – Schweigen von Baubürgermeister Hahn.
  • Die Bürgerinitiative in Kaltental konnte per einstweiliger Verfügung einen Masten neben der Jugendfarm verhindern, das Verwaltungsgericht Stuttgart gab ihr Recht. Doch jetzt wurde der Bau vom VG Mannheim auf Antrag der Stadt Stuttgart genehmigt.

So geht es nicht weiter! Bürger schlagen sich mit den milliardenschweren Konzernen herum, und die Stadt Stuttgart nimmt ihre Rechte zum Schutz der Bürger nicht wahr, fällt ihnen sogar in den Rücken, wie in Kaltental.

BUND und Bürgerinitiativen fordern ein sofortiges Gespräch mit Bürgermeister Hahn

Die vier Stuttgarter Mobilfunk Bürgerinitiativen haben sich mit dem BUND, Gemeinderäten der GRÜNEN und SÖS beraten und fordern BM Hahn zum einem Gespräch auf. Sie fordern ein Mobilfunkvorsorgekonzept, ausgearbeitet von Fachleuten. Ziel ist, Standorte auszuweisen, von denen aus keine Wohnungen, Kindergärten und Schulen mit einer hohen Dosis bestrahlt werden. Das ist möglich und wird in anderen Städten bereits gemacht. Bis zu einem solchen Konzept muss ein Baustopp für weitere Masten erlassen werden. Das schadet niemanden, denn mobil telefonieren kann man in Stuttgart überall.

Presseerklärung des BUND Stuttgart und der Bürgerinitiativen.pdf >>

So hat sich die Strahlenbelastung um die Bebelstraße 38 erhöht
Wir haben vor – und nach der Inbetriebnahme des Mastes gemessen.
Hier die Messwerte in µWatt/m2:
       
Ort
vorher
nachher
Erhöhung
Rosenbergstraße 21, Balkon
755
2835
+ 3,75 fach
Vogelsangstraße 34, Balkon
25
3302
+ 132 fach
Schlafzimmer
1,5
4822
+ 3215 fach
Vogelsang/Arndtstraße
7,6
5053
+ 665 fach
Forstraße 139, in einer Wohnung
k.A.
>20.000
 
Wenn man bedenkt, dass der BUND einen Vorsorgewert von 1 µWatt/m2 fordert, so liegen die Werte jetzt um das - Mehrtausendfache darüber, das ist eine schleichend krankmachende Dosis.
Die ermittelten Messwerte geben die Belastung bei schwacher bis mittlerer Senderauslastung wieder.
Maximalwerte bei Vollast liegen Erfahrungsgemäß um Faktor 2- bis 4-fach höher (Flussdichtebezug).
       

Protesttaktion am 13.3.2010 in der Rötestraße:

Aktion Rötestraße

Wir werden den Baubeginn verhindern

Am Samstag, 13.03.2010 kamen ca. 80 Anwohner zur Protestversammlung in die Rötestraße 34.
Dort will die Telekom jetzt mit dem Bau eines Mastes beginnen.
Ellinor F., Mutter von vier Kindern, ist empört. Auf der Kundgebung sagte sie: „Wie kann man die Bestrahlung von zwei Kindergärten riskieren, obwohl die Betreiber sich selbst verpflichtet haben, in solchen Fällen alternative Standorte zu suchen?
Diese Kinder sind die erste Generation, die von klein auf ununterbrochen der Mikrowellen - Strahlung der Handys und Masten ausgesetzt sind.
Die Langzeitwirkungen sind nicht erforscht – wer übernimmt hier die Verantwortung!?“ Und Peter Hensinger, Sprecher der Bürgerinitiative fügt hinzu: „Die von uns gemessene Strahlenbelastung bei den Kindergärten ist noch gering, durch den Masten kann sie sich um das hundertfache erhöhen.“

Sauer sind die Anwohner, weil die Mobilfunkbetreiber den Bürgerwillen ignorieren.
Der Hausbesitzer hat den Vertrag gekündigt, das akzeptiert die Telekom nicht.
Der Bezirksbeirat und der BUND Stuttgart haben sich gegen den Bau weiterer Masten ausgesprochen. Dipl. Ing. Achim R., Besitzer des Nebenhauses, hielt eine Protestrede. Er ist elektrosensibel und konnte wegen der schon bestehenden Strahlenbelastung in seiner Wohnung im oberen Stockwerk nicht mehr schlafen: „Erst durch Messungen kam ich darauf, dass meine Schlafstörungen und Erschöpfungszustände auf die hochfrequente Strahlung zurückzuführen sind.
Nach einem Umzug in eine untere Wohnung waren die Symptome weg.“ Wenn der Mast gebaut wird, so fürchtet er, kann er hier nicht mehr leben. Beide Hausbesitzer arbeiten aktiv in der Bürgerinitiative mit.
An den Häusern hängen große Transparente und das Dach schmückt ein großer Protestballon. Wie soll es weitergehen? Peter Hensinger, der Sprecher der Bürgerinitiative, hat klare Vorstellungen: „ Wir fordern gegen den Antennenwildwuchs eine Netzplanung der Stadt Stuttgart, die Festlegung von Höchstbelastungwerten und Sicherheitsabstände zu Kindergärten.
Der Stuttgarter Westen ist unsere Heimat, seine Verstrahlung muss verhindert werden.“ Stadt – und Bezirksbeiräte der GRÜNEN und SÖS (Stuttgart Ökologisch Sozial) waren anwesend. Sie waren sich mit den Anwohnern einig: dieser Mast muss verhindert werden, die Telekom muss den Bürgerwillen anerkennen.

Info zur Protestversammlung.pdf >>

Wie wirkt sich die Dauerzwangsbestrahlung durch Mobilfunkmasten wirklich auf die Anwohner aus?

Gegenwelle

In Bild (v.l.) Dr. Schöll, Dr. Neitzke, Prof.Adlkofer, Prof. Mosgoeller, Elke Zajonz (Bürgerinitiative)

In Paderborn, Stadtteil Mastbruch (!!), führt ein internationales Wissenschaftler­team zusammen mit der Bürgerinitiative „Gegenwelle“ (www.gegenwelle.de) ein Forschungsprojekt über die Auswirkungen der Bestrahlung der Anwohner um Mobilfunkmasten durch.

Genau das wollen Millionen Menschen in Europa wissen!
Die Industrie will es aber nicht wissen, sie will in „Ruhe“ ihre Produkte verkaufen.
Nach ersten Besorgnis erregenden Forschungsergebnissen (Naila-,Valley-Studie) hat sie weitere Forschung verhindert.
Weltweit führende, industrieunabhängige Forscher haben aus dieser skandalösen Situation Konsequenzen gezogen. Ein Team will mit neuesten Methoden in Paderborn-Mastbruch untersuchen, ob und wie die Bevölkerung durch die wachsende Strahlenbelastung gefährdet wird.
Der Unterschied zu bisherigen Forschungen: die Untersuchung erfolgt an biologischen Veränderungen im Blut. Das Projekt wird bisher weder von Staat noch Industrie gefördert.

Das Forscherteam:

  • Prof. Dr. med. Franz Adlkofer,
    Stiftung VERUM, München (Projektleiter)
  • Dr. Peter Neitzke,
    ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung gGmbH, Hannover
  • Prof. Dr. med. Wilhelm Mosgoeller,
    Institut für Krebsforschung, Med. Universität Wien
  • Prof. Dr. med. Michael Kundi,
    Institut für Umwelthygiene, Med. Universität Wien
  • Prof. Dr. Igor Belyaev,
    Department of Genetics, Microbiology and Toxicology, Universität Stockholm
  • Dr. Horst Schöll, Radiologe und Nuklearmediziner

Führende Wissenschaftler stellen sich in den Dienst der Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung – sie verlangen kein Honorar für Ihre Arbeit.
Deshalb muss dieses Projekt unterstützt werden.

Projektbeschreibung.pdf >>

Die österreichische Ärztekammer unterstützt das Projekt in einem Brief.pdf >>

Haben wir die Kraft, die Forschungsblockade der Mobilfunkindustrie zu durchbrechen? Das Projekt geht über mehrere Jahre und kostet mehrere 100 000 Euro.
Die Bürgerinitiative Gegenwelle und die Wissenschaftler setzen auf die Millionen Bürger, die sich Sorgen machen und die Wahrheit wissen wollen, und die Bereitschaft, dafür zu spenden.
Unser Vorschlag an alle: Jede/r spendet 5 Euro für dieses Projekt, wer mehr spenden kann, macht dies.
Der zweite Vorschlag: Wir fordern Baubiologen, Messtechniker und Firmen für Baubiologie auf, das Projekt als Sponsoren zu unterstützen.

Mehr über das Studiendesign unter:
www.pandora-stiftung.eu
www.gegenwelle.de
www.diagnose-funk.de

Überweisungen bitte auf das Konto der Stiftung Pandora unter dem Kennwort ‚Mastbruch’; Spenden werden auf Wunsch quittiert: Pandora – Stiftung , Deutsche Bank Berlin , Konto 4144341, BLZ 100 700 00 IBAN: DE16 1007 0000 0414 4341 00 SWIFT: DEUTDEBBXXX

EU Parlament macht Druck – Bundesregierung schweigt

EU Parlament
„Die Gesundheitsproblematik in Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern“ Entschließung des Europäischen Parlaments vom 2. April 2009 zu der Gesundheitsproblematik in Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern (2008/2211(INI)).pdf

Ganz im Gegensatz zur Verharmlosung der deutschen Behörden und Strahlenschutzkommission fordert das Europäische Parlament u.a.:

1. Die weitere Erforschung der biologischen Wirkungen von EMF

• Weitere Tests, „vor allem um nicht-thermische Auswirkungen im Zusammenhang mit Funkfrequenzfeldern zu bewerten, und dass Kinder im Fall der Exposition gegenüber EMF besonders empfindlich sind“.

• „dass die biologischen Wirkungen bei der Bewertung der potenziellen Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf die Gesundheit besonders berücksichtigt werden,.... dass die potenziellen Gesundheitsprobleme aktiv erforscht werden, indem Lösungen entwickelt werden, die das Pulsieren und die Amplitudenmodulation der zur Übertragung verwendeten Frequenzen verhindern oder verringern“

• „fordert die Kommission und die Mitgliedstaaten auf, die Mittel für Forschung und Entwicklung aufzustocken, damit eine Bewertung der möglichen langfristigen negativen Auswirkungen der Funkfrequenzen von Mobiltelefonen durchgeführt werden kann“

2. Leitlinien für eine Netzplanung und Sicherheitsabstände

• „dass die bestmöglichen Standorte für Masten und Sender gefunden werden sowie dass Masten und Sender von den Betreibern gemeinsam genutzt werden, um nach Möglichkeit zu verhindern, dass mehr Masten und Sender an schlechten Standorten errichtet werden; fordert die Kommission und die Mitgliedstaaten auf, entsprechende Leitlinien auszuarbeiten“

• „dass Schulen, Kindertagesstätten, Seniorenheime und Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge in einer bestimmten Entfernung von dieser Art von Anlagen liegen, die anhand wissenschaftlicher Kriterien festgelegt wird“

3. Aufklärung von Kindern und Jugendlichen im Handygebrauch und ein Werbeverbot

• „einen Teil der für die Studien über EMF vorgesehenen Gemeinschaftsmittel für eine globale Kampagne zur Sensibilisierung der jungen Europäer für den vernünftigen Umgang mit Handys bereitzustellen“

• „kritisiert (das EUP) bestimmte Marketingkampagnen von Telefonbetreibern, die in der Weihnachtszeit am Jahresende und zu anderen besonderen Anlässen besonders aggressiv geführt werden, wie etwa den Verkauf von Mobiltelefonen, die ausschließlich für Kinder bestimmt sind, oder die Pauschalangebote „Freiminuten“, die sich an Jugendliche richten“

4. Anerkennung der Elektrosensibilität als Behinderung

• „fordert die Mitgliedstaaten auf, dem Beispiel Schwedens zu folgen und Menschen, die an Elektrohypersensibilität leiden, als behindert anzuerkennen, um ihnen einen angemessenen Schutz und Chancengleichheit zu bieten“

5. Schlusspunkt: Die Versicherungen und ihre „Vorsorge“

• Das Parlament „ist in höchstem Maße besorgt über die Tatsache, dass die Versicherungsgesellschaften dazu tendieren, die Abdeckung der Risiken im Zusammenhang mit EMF aus den Haftpflichtversicherungen auszuschließen, was offensichtlich bedeutet, dass sich die europäischen Versicherer bereits nach ihrer Version des Vorsorgeprinzips richten“.

13 Meter - Banner gegen Mobilfunkmast in der Bebelstraße (Stuttgart-West)

„Telekom – Go Home - Der Mast muss weg! “ – mit einem überdimensionalen Banner protestierten am Samstag morgen gut 50 Anwohner der Bebelstraße (Stuttgart-West) gegen einen neuen Handymasten. Der Protest in der Bebelstraße war nicht zu übersehen: Luftballons in der Widerstandsfarbe Orange machen auf den Handymasten aufmerksam. Die Bürgerinitiativen Stuttgart West fordern, dass dieser Mast nicht in Betrieb geht, es gibt keinen Grund: Die Versorgung ist bereits gewährleistet. Sie fragen, wo die vielbeschworene Bürgerbeteiligung geblieben ist, selbst die angrenzenden Hausbesitzer wussten von nichts.

Die Wut ist groß, aber auch die Sorge, dass die ohnehin schon hohe Strahlenbelastung im Stuttgarter Westen weiter steigt. Sie liegt jetzt schon um das hundertfache über den Werten, die der BUND als unbedenklich ansieht. Und wieder bestrahlt der Mast zwei Schulen.
Peter Hensinger, Sprecher der Bürgerinitiativen kritisiert: „ Jeder Netzbetreiber baut neue UMTS-Masten, das wäre so, als baue jede Autofirma ihre eigene Autobahn. Die Folgen kontrolliert niemand, die Politik muss hier endlich regulierend eingreifen.“ Weiter sagte er: „ Wir sind Mobilfunkkritiker, nicht Gegner.
Wir kritisieren scharf, dass eine gesundheitsschädliche Technologie ohne Berücksichtigung der technischen Alternativen ausgebaut wird.“
Auf der Protestversammlung waren viele junge Eltern mit ihren Kindern. Eine junge Mutter brachte die Sorgen auf den Punkt: „Welche Folgen wird die Dauerstrahlenbelastung auf mein gerade mal 2 Monate altes Baby haben, wenn selbst die Bundesregierung sagt, man über könne die Langzeitauswirkungen auf Kinder nichts sagen? Dieser Feldversuch macht mir Angst, deshalb wehre ich mich.“ Auf der Protestversammlung sagten die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Gemeinderat, Muhterem Aras, und die Bezirksbeirätin Doris Hensinger (SÖS) den Bürgerinitiativen weiter die volle Unterstützung zu.“ (Presseerklärung der Bürgerinitiative)

Bericht im Stuttgarter Wochenblatt vom 10.12.2009. pdf >>

Bezirksbeiräte in Stuttgart fordern Ausbaustopp für neue Masten und Maßnahmen zur Strahlenminimierung

Stuttgart West
Bild: Stuttgart-West, einer der dichtbesiedelsten Stadtteile Europas (51.850 Einwohner)

Im November und Dezember reagierten die Bezirksbeiräte Stuttgart West und Süd auf den ungezügelten Ausbau von Mobilfunkmasten in Stuttgart.
In einstimmigen Beschlüssen (GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Freie Wähler und SÖS – Stuttgart Ökologisch Sozial/ LINKE) fordern sie ein Eingreifen der Stadt Stuttgart.
Der Bezirksbeirat Süd beschloss: „Verwaltung bzw. Gemeinderat werden gebeten, über die Umsetzung der Beschlüsse des Bezirksbeirats Süd vom 28.11. bzw. 12.12.2006 zu berichten sowie eine Anpassung an die neueste Erkenntnislage vorzunehmen. Insbesondere wird gefordert:

  1. die Aufgabe anzugehen, in der ersten Jahreshälfte 2010 einen integrierten Netzplan für alle bestehenden und noch zu erstellenden Mobilfunkanlangen aufstellen zu lassen;
  2. dafür zu sorgen, dass bis zur Vorlage dieses Netzplans keine neuen Mobilfunkanlagen ohne Beteiligung des Bezirksbeirates genehmigt werden;
  3. eine Strahlenkarte („Strahlenkataster") von Stuttgart zur Feststellung der tatsächlichen Belastungen erstellen zu lassen;
  4. den Bezirksbeirat rechtzeitig in Planungen für Mobilfunkanlagen einzubeziehen (hierzu sind dann auch Informationen über alle Mobilfunkanlagen mit deren Strahlenleistung in der Umgebung des geplanten Mastes vorzulegen und im Bezirksbeirat darüber zu berichten);
  5. dafür zu sorgen, dass die Mobilfunkbetreiber sich an die in der Selbstverpflichtung akzeptierten Sicherheitsabstände zu Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern halten.“

Beschluss Bezirksbeirat West vom 17. 11. 2009. pdf >>

Beschluss Bezirksbeirat Süd vom 08. 12 . 2009. pdf >>

Grüne Stuttgart beziehen Position zum Mobilfunk

Kein-Schwein-ruft-mich-an

Die GRÜNEN sind in Stuttgart die stärkste Gemeideratsfraktion.
In ihrem „Stadtblatt“ 11/2009 nimmt die Gemeinderätin und BUND-Sprecherin Clarissa Seitz zum ungezügelten Ausbau von Sendeanlagen in Stuttgart Stellung.

Stadtblatt 11/2009 /Mobilfunk. pdf>>

 

IMMOSTAR
IMMOSTAR zur Wertminderung durch Mobilfunkmasten

Der Stuttgarter IMMOSTAR September/Oktober 2009, der bei der Commerzbank, Dresdner Bank und SEB Bank ausliegt, schreibt zur Wertminderung:

„Bisher schon ist die visuelle Wahrnehmung eines Mobilfunkmastens in unmittelbarer Umgebung in die Werteinschätzung eingeflossen. Das heißt: Wenn der Mast aus dem Esszimmerfenster zu sehen ist, dann gibt es weniger Interessenten - und weniger Nachfrage zwingt oftmals zu Preisnachlässen bei Verkauf oder Vermietung.
Durch Bürgerinitiativen, die lhre Forderungen sehr aktiv kommunizieren
(z.B..in Stuttgart: www.der-mast-muss-weg. de oder überregional www.mobilfunk-buergerforum.de), werden immer mehr  Menschen zu dieser Thematik sensibilisiert. Es ist also damit zu rechnen, dass auch über die visuelle Wahrnehmung hinaus in naher Zukunft erst einmal die Strahlenbelastung nachgemessen wird, bevor jemand eine lmmobilie kauft oder anmietet...Hierzu der Immobilienexperte Jörg Kinkel von casamea – gesund wohnen: „Wer sich generell dafür einsetzt, dass Sendeanlagen außerhalb von Wohngebieten und in großer Distanz zu Kindereinrichtungen aufgestellt werden, der tut das für seine Gesundheit und den eigenen Geldbeutel.“

Immostar September/Oktober 2009.pdf >>

Baltmannsweiler: Ein Dorf steht zusammen.

Baltmansweiler

In Baltmannsweiler (Landkreis Esslingen), verhinderten die Einwohner in einer mutigen Aktion den Bau eine O2 Masten.

Eine ausführliche Dokumentation mit Bildern dieses Kampfes finden sie hier >>

Bericht und Presseerklärung der Bürgerinitiative Baltmannsweiler.pdf >>

Baden-Württembergische-SPD und Grüne wollen Änderung der Landesbauverordnung zu Mobilfunkmasten

Landtag BW

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen GRÜNE / SPD zur Änderung der Landesbauordnung: Genehmigungspflicht und Mitspracherecht der Kommunen gefordert. pdf >>

Diese Änderung der Landesbauordnung gäbe den Kommunen die Möglichkeit, über die Verhinderung oder Aufstellung von Masten zu bestimmen und eine integrierte Netzplanung durchzusetzen, um die Strahlenbelastung zu minimieren.
Dass dieser Antrag zustande kam ist auch ein Verdienst des VereinsRisikoMobilfunkSchwarzwald, der unermüdlich mit Landtagsabgeordneten die Auseinandersetzung führte und umfangreiche Vorschläge einbrachte. Der Kampf in Baltmannsweiler hat das Ganze sicher beschleunigt.

Brief vom 10.12. 2008 des VereinsRisikoMobilfunkSchwarzwald an das Wirtschaftsministerium BaWü zur Landesbauordnung.pdf >>

Antwort des Wirtschaftsministeriums vom 08.07.2009.pdf >>

Arbeitskreis Wirtschaft der FDP, 23.09.2009, Einleitungsstatement des VereinsRisikoMobilfunkSchwarzwald.pdf >>

Landtagsvizepräsident Wolfgang Drexler (SPD) fordert eine Änderung der Landesbauordnung, um die Rechte der Kommunen und Bürger zu stärken. Pressemitteilung vom 21.10.2009 Wolfgang Drexler.pdf >>

Uffing - Der Bayrische Verwaltungsgerichtshof stoppt Antennenbau im Wohngebiet in Uffing

Uffing„Die Empörung unter Anwohnern war groß,
als T-Mobile, die Mobilfunksparte der Deutschen Telekom, Mitte April auf dem Uffinger Bahnhofs-dach eine Mobilfunk-Antenne errichten ließ.
Denn nur wenige Stunden zuvor hatte der Gemeinderat eine Veränderungssperre erlassen...

Die Deutsche Funkturm GmbH, die als Telekom- Tochter solche Mobilfunk-Anlagen plant und errichtet, zog vor das Bayerische Verwaltungs-gericht – und bekam Recht.
Ein herber Rückschlag für die Gemeinde.
Doch die ließ nicht locker und ging in Berufung – mit Erfolg. Denn die nächst höhere Instanz, der Bayerische Verwaltungsgerichtshof, wertete in einem Beschluss die Planungshoheit der Gemeinde höher als die Interessen des Bauherren und erklärte die Baueinstellung für rechtens.

Laut dem Münchner Rechtsanwalt Frank Sommer, der die Gemeinde in der Angelegenheit vertritt, darf nun die Mobilfunk-Anlage auf dem Bahnhof weder fertiggestellt noch betrieben werden. „Jetzt ist alles auf Eis gelegt“, erklärt der Experte.

Nun müsse die Gemeinde den Bebauungsplan für das betroffene Wohngebiet erneuern und den Betrieb von solchen Anlagen ausschließen. Wenn dieser Bebauungsplan rechtskräftig ist, dann müsse T-Mobile die Antenne abmontieren.
Allerdings könne die Kommune nicht einfach Mobilfunk generell verbieten. Sie müsse Alternativstandorte vorschlagen, um die Versorgung zu gewährleisten.“ (Merkur Online, 15.09.2009)

Lesen Sie den ganzen Artikel:

„Vorhaben Mobilfunkanlage auf Eis gelegt“, (15.10.2009).pdf >>

Österreichische AUVA - Versicherung veröffentlicht Forschungs­bericht und DVD zur Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunkstrahlung (2009)

“Untersuchung athermischer Wirkungen
elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich“pdf. >>

Athermische Wirkungen bestätigt – Grenzwerte in Frage gestellt – Vorsorge gefordert

Europaweit sind Grenzwertdiskussionen entbrannt. Die Versicherungen gegen auf Nummer sicher. Europaweit versichern die Versicherungsgesellschaften die Mobilfunkbetreiber wegen unkalkulierbarer Gesund­heits­risiken nicht. Die österreichische AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) gab nun eigene For­schungen in Auftrag.mit den Schwerpunkten: Auswirkungen der Strahlung auf das Gehirn, das Immun­system und die Proteine. Schon der Titel ATHEM zeigt: Die AUVA geht in Gegenposition zu den Vertretern des ther­mischen Paradigmas, den staatlichen Strahlenschutzkommissionen und der ICNIRP, die athermische Wirkungen abstreiten. Der AUVA Report bestätigt Gesundheitsrisiken der Mobilfunktechnologie.
Mit der Schweizer Organisation Diagnose Funk haben wir eine Zusammenfassung des Reports als „Brennpunkt“ erstellt.

„Brennpunkt“ -  Zusammenfassung des AUVA-Reports 47. pdf >>

Report: “Untersuchung athermischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich“pdf.>>

Investigation of Nonthermal Effects of Electromagnetic Radiation in the Cell Phone Frequecy Range (ATHEM).pdf >>

Bestellung DVD: http://www.filmservice.at/katalog/katalog.aspx?SNR=1

Minister StögerGesundheitsminister Stöger (Bild) reagiert auf den AUVA-Report

Ein erstaunlicher Vorgang: Der österreichische Gesundheitsminister reagierte auf die Ergebnisse des AUVA-Reports umgehend mit dem Faltblatt „Handyregeln“ und dem Appell:

„Diese Empfehlungen sind für Kinder ganz besonders wichtig! Liebe Eltern, sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber!“

Dieser Vorgang, ein positiver Schritt, ist letztlich ein Eingeständnis der Gefahren, welche vom Mobilfunk ausgehen. Solch ein Schritt weg von der Verharmlosung wäre auch in Deutschland, der Schweiz und anderen europäischen Ländern notwendig.

Faltblatt Handyregeln. Pdf>>

IHK – Ulm läßt ihr Gebäude gegen Mobilfunkmasten abschirmen

IHK Ulm
„Schonraum ohne Handystrahlung“
(Südwestpresse, 03.06.2009).pdf >>

Aus dem Bericht der Südwestpresse:

„Wenn innerhalb des abgeschirmten Raums mobil telefoniert werde, vervielfache sich die gesundheitsschädliche Strahlung. Die Handwerkskammer hatte die elektromagnetischen Wellen schon im Ausweichquartier an der Keltergasse messen lassen. Die Telekom-Antennen an der Olgastraße und die zahlreichen Mobilfunkstationen in der City sorgten für erhöhte Werte. Kollegen klagten über Beschwerden. Daher befindet sich hinter der vorgehängten Fassade des Kammerneubaus nun eine geerdete Karbonschicht, auch die Wärmeschutzverglasung hält den Elektrosmog ab. So beträgt die Mobilfunkstrahlung im Gebäude 1,1 Mikrowatt pro Quadratmeter, direkt außerhalb sind es 4556 Mikrowatt. Gesundheitliche Belastungen beginnen offenbar bei 1000 Mikrowatt. „Das sind physikalisch gemessene Werte“, betont Christiane Birnbaum, „es ist also kein esoterischer Schnickschnack.“ Sie betrachtet den Neubau als „Schonraum“ für die 70 Mitarbeiter der Kammerverwaltung.“

Neue Broschüre: "Zellen im Strahlenstress -
Warum Mobilfunkstrahlung krank macht."

Große Resonanz für die neue Broschüre unserer Bürgerinitiative:
Zellen im Strahlenstress

Es erschienen zwei Rezensionen:
Fachinformationsdienst ElektrosmogReport.pdf >>

Neue Rheinischen Zeitung, Verfasser Prof. Karl Richter,
Vorsitzenden der Kompetenzinitiative e.V.pdf >>

Zellen im Stress - Warum Mobilfunkstrahlung krank macht!Hrsg.: Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog e.V. Stuttgart

Zellen im Strahlenstress
Warum Mobilfunkstrahlung krank macht.

Eckpunkte internationaler Mobilfunkforschung.
Autorenteam Stuttgart
52 Seiten, vierfarbig,
20 Bilder und Grafiken,
Stuttgart, Mai 2009
6.00 € zzgl. Porto und Versandkosten

 

 

 

 

Mailbestellung: bestellung (at) der-mast-muss-weg.de
Postbestellung: Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog, Bismarckstraße 63, 70197 Stuttgart

16-seitige Beilage:
Von subtiler Fälschung zur Wissenschaftskriminalität
Aktualisierte Fortschreibung der Broschüre „Die Fälscher“.

Die Broschüre behandelt wesentliche Themen zum Verständ­nis der Mobilfunkproblematik:

  • die politischen Rahmenbedingungen
  • der Stand der Forschung
  • die bekannten Wirkmechanismen der Schädigung
  • die Grenzwertfrage
  • was man gegen die Gefahren tun kannDie 16-seitige Beilage dokumentiert, wie von Politik und Indu­strie unangenehme Forschungsergebnisse verzerrt, zerre­det und verfälscht dargestellt werden.

Neu gegenüber bisherigen Broschüren ist der Schwerpunkt: Ein vertiefter Einblick in biologische Wirk­mechanismen. „Zellen im Strahlenstress“ vermittelt biologische Grundlagen, damit der Leser die Bedeutung aktueller Forschungsergebnisse versteht. Sie stellt für Nichtfachleute verständlich dar, was sich in unseren Zellen abspielt, wenn die Mobilfunkstrahlung störend einwirkt, welche zellulären Prozesse zu Kopfschmerzen, Erschöpfung, Spermienschädigungen oder gar Krebs führen. Und welche Forschu­n­gen dies detailliert beschreiben. Eigens angefertigte Grafiken machen komplexe Zusammenhänge durch­schau­­bar. Ausführliche Fußnoten mit aus dem Englischen übersetzten Forschungsergebnissen und Litera­­tur­­angaben machen diese Broschüre auch für Ärzte, Biologen und andere Wissen­schaftler zu einer fundierten Informationsquelle. Die Broschüre ist ein spannender, populärwissen­schaftlicher Aus­flug in die Zellbiologie, geschrieben in Zusammenarbeit mit Fachwissenschaftlern.

Prospekt mit Inhaltsverzeichnis. pdf >>

Europäische Versicherer:
Handystrahlung - "Das Risiko ist nicht versicherbar"

Europäische Versicherer: Handystrahlung - "Das Risiko ist nicht versicherbar" Eine besondere Art der Vorsorge: die Versicherer gehen auf Nummer sicher.
Stellt sich in einigen Jahren heraus, dass die vorhergesagten Langzeitschädigungen eintreten, wollen sie nicht weltweit Milliarden Euros für Folgeschäden zahlen.

Die Zeit, 17.11.2008. pdf >>

Siehe dazu auch: Versicherungswirtschaft stuft Mobilfunk als Schadenspotential der Zukunft ein: Mobilfunk – ein Emerging Risk >>

Französisches Gericht verbietet Handy-Mast

Französisches Gericht verbietet Handy-Mast
Das Urteil ist rechtskräftig: Weil eine Gesundheitsgefährdung nicht auszuschließen sei, muss ein Handy-Funkmast in Frankreich wieder abgebaut werden.
Anwohner hatten gegen die Riesenantenne geklagt.

Der Spiegel, 05.02.2009. pdf >>

 

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Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog e.V.
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