Grenzwerte

Kompetenzinitiative gibt Grenzwertbroschüre heraus

Grenzwert-Broschüre„Warum Grenzwerte schädigen, nicht schützen – aber aufrechterhalten werden. Beweise eines wissenschaftlichen und politischen Skandals.“

Mit Beiträgen von Franz Adlkofer, Karl Hecht, Lebrecht von Klitzing, Klaus Kniep, Wilhelm Mosgoeller, Karl Richter, Hans-Christoph Scheiner, Ulrich Warnke., 2009
Umfang 60 Seiten, Preis 6,00 Euro zzgl.Versandkosten

bestellung@der-mast-muss-weg.de
Post: Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog e.V.
Bismarckstraße 63, 70197 Stuttgart

Prospekt und Leseprobe.pdf >>

Endlich: der Betrug mit den Grenzwerten wird von Wissenschaftlern aufgedeckt.
Das ist das Fazit der neuen Broschüre: Die geltenden Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung schützen nicht die Menschen, sondern die Mobilfunk Industrie.
Die bestehenden Grenzwerte haben mit dem biologischen System des Menschen nichts zu tun, denn sie leugnen, dass die größten Gefahren für Mensch und Natur nicht von thermischen, sondern von athermischen Wirkungen ausgehen.

Die athermischen Effekte greifen direkt in die informationsverarbeitenden Prozesse des Gehirns und der Zellen ein.
Grenzwerte, die diese Erkenntnisse ignorieren, schützen nicht, sondern gefährden und schädigen Bevölkerung und Umwelt.
Die Schrift sieht unabhängige Wissenschaftler und kritischer Demokraten gefordert, diese Gefahr nicht länger hinzunehmen.
Diese Broschüre ist auch für Laien von der ersten bis zur letzten Seite spannend und verständlich geschrieben. Für alle Bürgerinitiativen wird sie eine Hilfe in der Auseinandersetzung mit den Betonargumenten der Behörden sein.

Irgendwo ist Absurdistan

Zur Ausgangslage: der deutsche Grenzwert zur maximal zulässigen Strahlenbelastung liegt bei 10.000.000 Mikrowatt/m2 (UMTS).
Die Messungen um „unseren“ Masten ergaben zwischen 50.000 und 582.000 Mikrowatt/m2, behördlich verharmlosend ausgedrückt: zwischen 0,5% und  5,5 %  des Grenzwertes.
In der Kurzzusammenfassung der neuen Salzburger GSM Studie.pdf>> heißt es:
"Fazit: Der "alte" "Salzburger Vorsorgewert" von 1000 Mikrowatt/m2 (= 1 mW/m2) aus dem Jahr 1998 erscheint absolut gerechtfertigt; er liegt eher zu hoch als zu niedrig, denn Veränderungen sind schon bei etwa 500 Mikrowatt/m2 erkennbar. Auch die Absenkung im Jahr 2002 erscheint damit auch auf Basis der vorliegenden Ergebnisse nachvollziehbar. Mehrere Publikationen in internationalen peer-reviewed Medizin-Journalen sind in Vorbereitung."
D.h. eine Senkung des Grenzwertes auf 0,005 % des deutschen Grenzwertes wird gefordert. Entweder sind die österreichischen Forscher „Angsthasen“ oder die deutschen Maximal-Grenzwertverteidiger „Barbaren“. Wer liegt hier absurd daneben? Wir fordern die deutschen Gesundheitsbehörden auf, umgehend zu dieser Studie Stellung zu nehmen. Unsere Bürgerinitiative wird in den nächsten Wochen dazu eine Anfrage an die Stadt Stuttgart und das Gesundheitsamt richten.

Internet - Publikation der Kompetenzinitiative e.V.

Prof. Karl HechtDer Wert der Grenzwerte für Handystrahlungen
Prof. Dr. med. Karl Hecht
Internetpublikation der Kompetenzinitiative e. V.
Februar 2009

Download kostenlos:
Der Wert der Grenzwerte für Handystrahlungen.pdf >>

Prof. Dr. med. Karl Hecht ist Zeitzeuge der Diskussion um die Grenzwerte seit den 50er Jahren. Der emeritierte Neurophysiologe der Charité der Berliner Humboldt-Universität ist vor allem für seine Auswertung zahlreicher russischer Studien zur Langzeitwirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder bekannt.
Er hat eine umfangreiche Untersuchung vorgelegt, die jahrzehntelange Forschungen zur Grenzwertfrage zusammenfasst. Sie beweist: die Grenzwerte haben mit der Biologie des Menschen nichts zu tun, sie sind ein Betrug im Interesse der Industrie.

Anfrage zu den Grenzwerten und der Strahlenbelastung an den Oberbürgermeister Dr. W. Schuster

Wir stellen fest: viele Politiker verschanzen sich hinter den Grenzwerten >>, beruhigen ihr Gewissen, kennen aber Inhalt und Funktion dieser Grenzwerte nicht.

Deshalb nahm die Bürgerinitiative am 26.07.2007 im Brief.pdf >> an den Oberbürgermeister Dr. Schuster ausführlich zu den Grenzwerten Stellung:
„Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass nach der 26.BISchV (in der die Grenzwerte festgelegt sind, und die auf den ICNIRP - Richtlinien beruht) ausdrücklich Langzeitauswirkungen der Strahlenbelastung nicht berücksichtigt sind.

Die ICNIRP-Richtlinien.pdf >> selbst sagen aus, dass der Grenzwert nur vor „kurzfristigen, unmittelbaren gesundheitlichen Auswirkungen“ durch „erhöhte Gewebetemperaturen“ (S.48) schützt.
Alle Fachleute sind sich einig, dass von dem Masten keine Wärmegefahr ausgeht. Die Grenzwerte schützen vor etwas, was letztlich gar keine Gefährdung darstellt.
Das wäre so, als würde man die Wirkung und Höhe radioaktiver Strahlung mit dem Thermometer statt mit dem Geigerzähler messen.
Die Gefahr geht von der biologischen, nicht - thermischen Wirkung der Strahlung aus, v.a. den Langzeitwirkungen.
In den ICNIRP - Richtlinien wird diese eigentliche Gesundheitsgefährdung durch die Strahlung beschrieben :....

Die Bundesregierung bestätigte in der Antwort vom 4. Januar 2002 auf eine Große Anfrage der Fraktion der CDU/CSU (Bundestagsdrucksache 14/7958.pdf >>) ausdrücklich, dass die Mobilfunk - Grenzwerte keine Vorsorgekomponente enthalten.“ (Auszug)

Grenzwerte senken

Neue offizielle Salzburger Studie fordert die Senkung des Grenzwertes auf unter 500 Mikrowatt/m2

Diese Neueste Studie des Landes Salzburg.pdf >>, durchgeführt vom
"Forschungsinstitut für Grund-und Grenzfragen der Medizin und Biotechnologie" >> als Forschungsprojekt der Salzburger Landeskliniken, bestätigt alle Befürchtungen: Mobilfunkanlagen gefährden die Gesundheit weit unter den Grenzwerten.

Zur Ausgangslage:
Der deutsche Grenzwert liegt bei 10.000.000 Mikrowatt/m2 (UMTS).
Die Studie ergab:
Gesundheitliche Veränderungen sind bereits ab 500 Mikrowatt/m2 erkennbar, also bei  0,005 %  des deutschen Grenzwertes. Am Ende der Kurzzusammenfassung der Studie heißt es:
"Fazit: Der "alte" "Salzburger Vorsorgewert" von 1000 Mikrowatt/m2 (= 1 mW/m2) aus dem Jahr 1998 erscheint absolut gerechtfertigt; er liegt eher zu hoch als zu niedrig, denn Veränderungen sind schon bei etwa 500 Mikrowatt/m2 erkennbar. Auch die Absenkung im Jahr 2002 (auf 10 Mikrowatt/m2 im Freien, 1 Mikrowatt/m2 in Innenräumen, d.Verf.) erscheint damit auch auf Basis der vorliegenden Ergebnisse nachvollziehbar. Mehrere Publikationen in internationalen peer-reviewed Medizin-Journalen sind in Vorbereitung."
Entweder sind die österreichischen Forscher „Angstmacher“ oder die deutschen Maximal-Grenzwertverteidiger „Barbaren“. Wer liegt hier absurd daneben? Wir fordern die deutschen Gesundheitsbehörden auf, umgehend zu dieser Studie Stellung zu nehmen. Unsere Bürgerinitiative wird in den nächsten Wochen dazu eine Anfrage an die Stadt Stuttgart und das Gesundheitsamt richten.

Landesparlament Salzburg

Beschlüsse der Ausschüsse des Salzburger Landtages
Salzburger Landeskorrespondenz, 07.11.2007 ...

„Die Landesregierung wird aufgefordert:

1. mit Bundesregierung unverzüglich Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, den Salzburger Vorsorgewert (1000 µWatt / m2, d. Verf.)  als Grenzwert für elektromagnetische Strahlung verbindlich einzuführen, um gesundheitliche Risken zu minimieren,

2. eine Informationskampagne für Eltern, Kinder und Jugendliche zu starten, die auf die Gefahren der Mobilfunknutzung für Kinder und Jugendliche hinweist,

3. in den Bereichen, in denen das Land Salzburg zuständig ist, einen differenzierten und zurückhaltenden Einsatz von W-LAN zu praktizieren" ...

Vollständiger Beschluss des Landesparlaments im Wortlaut.pdf >>

Brüssler Parlament: Drastische Senkung des Grenzwertes beschlossen

Ein bedeutender politischer Schritt:
Das Brüssler Parlament beschließt am 16.2.2007.pdf>> die drastische Senkung der Grenzwerte  auf 3V/m = 24.000 Mikrowatt/m2 und juristische Möglichkeiten, dies gegen die Mobilfunkbetreiber durchzusetzen.
Der UMTS – Grenzwert in Deutschland liegt bei 10.000.000 Mikrowatt/m2, um den Masten Bismarckstraße 57 wurden Werte zwischen 50.000 und 585.000 Mikrowatt/m2 gemessen. Die Vorsorgegrenzwerte in anderen Ländern: Schweiz 100.000, Südtirol 2.650, Salzburg 1000 Mikrowatt/m2. Der deutsche Grenzwert ist vorsätzliche Körperverletzung. Deshalb fordern wir: Grenzwerte und Strahlenbelastung sofort senken.

Zur Geschichte des Grenzwertes

Es ist noch viel zu wenig bekannt, dass die Grenzwertfestlegung letztlich auf Überlegungen im Jahr 1952 im Militärbereich zurückgeht und seither der Forschungsfortschritt ignoriert wurde.
Hier ein Auszug aus den Buch des US-Journalisten Brodeur "Mikrowellen, die verheimlichte Gefahr".pdf (1 mb) >>

Die wahre Geschichte utopischer Grenzwerte
Brodeur stellt in seinem oben genannten Buch die Geschichte des Grenzwert-„Missverständnisses“ dar.

Auch in dem neuen Buch Cross/Neumann „Die heimlichen Krankmacher“ >> findet sich eine hervorragende Darstellung.

Wem dies nicht ausreicht, hier ein Artikel aus Science Vol. 208, 1980:
Steneck et al.: The Origins of U.S. Safety Standards
for Microwave Radiation >>

Was erfassen und wen schützen die Grenzwerte?

"Eine Reduzierung auf ein zehntausendstel der heutigen Grenzwerte, wie sie auch von Wissenschaftlern empfohlen wird, ist notwendig."
Prof. Josef Lutz, Interview: Freie Presse Chemnitz, 30.11.2006.pdf (230 kb) >>
Prof. Josef Lutz, Interview, Technische Universität Chemnitz (link) >>

„Die in Deutschland seit 1997 unveränderte 26.BundesImmisionsSchutzVerordnung legt die Grenzwerte fest. Diese Grenzwerte orientieren sich hauptsächlich an der Wärmewirkung hochfrequenter Strahlung und lassen die denkbaren biologischen Wirkungen der Strahlungsdichten auch unterhalb der „thermischen Schwelle“ unberücksichtigt. Ein Blick auf einige europäische Nachbarländer zeigt, dass dort unter Vorsorgegesichtspunkten weitaus niedrigere Werte um 0,1 W/m² (6V/m) festgelegt wurden." Evang. Pressedienst-Dokumentation 35/01,S.10.pdf (303 kb) >>
"Der Aspekt des vorsorgenden Gesundheitsschutzes ist in den derzeit gültigen Grenzwerten nicht berücksichtigt". (ebda.S.20)

„Die Internationale Kommission für den Schutz vor nicht ionisierender Strahlung (ICNIRP) bezog sich bei der Erarbeitung ihrer Grenzwertempfehlungen nur auf die bekannten thermischen Effekte...Der Zusammenhang zwischen den gepulsten Sekundärfrequenzen der Mobilfunkstrahlung und bestimmten elektrochemischen Prozessen im menschlichen Körper könnte...Anlass zu Beunruhigung geben.“Bundestagsdrucksache 15/1403, S.7, 20,39,43.pdf (957 kb) >>

„Auch im Hochfrequenzbereich ist zu beachten, dass Grenzwerte nur auf numerischen Simulationen …beruhen, die die Gewebeeigenschaften nur grob abbilden, bzw. dass die Ergebnisse von Messungen an so genannten `Phantomen´, das heißt Nachbildungen des menschlichen Körpers durch synthetische Materialien, zugrunde gelegt wurden.“ (2-10). „Aber auch in den geregelten Frequenzbereichen tragen die Grenzwerte den wissenschaftlichen Hinweisen auf gesundheitsschädigende Wirkungen …unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte nicht Rechnung.“ (3-1)
ECOLOG-Institut: EMF-Handbuch 2006 (Auszug).pdf (881 kb) >>

1991: Die Strahlenschutzkommission weist bereits in der Empfehlung

"Schutz vor elektromagnetischer Strahlung".pdf (46 pdf) >> (12.12.1991, Bundesanzeiger Nr43, 3.3.1992) auf das Wissen über die athermischen Effekte der Mobilfunkstrahlung hin, der Gefahr von Veränderungen in der DNS: „So können unter Sonderbedingungen, wie über amplitudenmodulierte HF-Felder, auch direkte Wirkungen auf Makromoleküle, Zellmembranen oder Zellorganellen induziert werden.“ (S.5)
„Über spezielle Effekte, die nicht auf Erwärmung beruhen, wird in der Literatur seit ungefähr 15 Jahren berichtet...Es handelt sich meistens um Veränderungen der Permeabilität (Durchlässigkeit, d.Verf.) von Zellmembranen“ (S.6)
Dies wurde bei der Grenzwertfestlegung ignoriert.

Der faule Zauber mit den Grenzwerten.pdf (50 kb) >>
Gundsätzliches zu Grenzwerten von dem Soziologen Prof. Ulrich Beck
Buchauszug aus Beck: Risikogesellschaft ... .pdf >>

Grenzwerte - Empfehlungen - Vergleiche - Effekte.pdf (65 kb) >>

Wieso unsere Grenzwerte den Bürger nicht schützen.pdf (278 kb) >>
Kommentierte, übersichtliche Grenzwerttabelle von diagnose-funk.ch >>

DDR-Grenzwerte waren um ein vielfaches niedriger als in der BRD.


Der DDR Standard war in der TGL 37816 mit dem Titel
"Schutz vor elektromagnetischen Feldern von 60 KHZ bis 300 GHZ" festgelegt.
Der DDR-Grenzwert betrug:
1,9 V/m für besonders zu schützende Gebiete,
1,9 V/m = 0,001 mW/cm² = 1 µW/cm²
2,7 V/m für sonstige Gebiete,

2,7 V/m = 0,002 mW/cm² = 2 µW/cm²

Der aktuelle BRD-Grenzwert für UMTS beträgt 61 V/m für Frequenzen über 2000 MHz gemäß der 26. BImSchV.
Dies entspricht ca. 1 mW/cm²,

In der TLG 37816 heisst es u.a.:
"Besteht die Möglichkeit, daß die zu messende Leistungsdichte mehr als 1 mW/cm² beträgt, müssen die messenden Personen Schutzkleidung aus mikrowellen-undurchlässigem Material anlegen. Insbesondere sind die Augen bzw.das Gesicht zu schützen." DDR Standard, TGL 37816, S.5. pdf (347 kb) >>

Das bedeutet:
Bei Erreichen des heute in Deutschland gültigen Grenzwertes mussten Menschen in der DDR bereits Schutzkleidung anlegen.


Zwei interessante Dokumente: die DDR Verfügung.pdf (117 kb) >> und der DDR Standard, dazu ein Interpretationsblatt unserer Bürgerinitiative.pdf (17 kb) >>

Diverses

EMF Umrechnungstabelle.pdf (40 kb) >>
Alle Einheiten fest im Griff: Umrechnungstabelle für hochfrequente Felder
vom Umweltinstitut München e.V. umweltinstitut.org >>

Kritik des NOVA-Instituts an den Grenzwerten der ICNIRP.pdf (97 kb) >>
Internationale Strahlenschutzkommission ignoriert Vorsorgeaspekte beim
Elektrosmog...
NOVA-Institut.de >>

Grenzwerte aus ärztlicher Sicht.pdf (60 kb) >>
Autor: Dr. med. Horst Eger

It’s Official: Mike Repacholi Is an Industry Consultant.pdf (41 kb) >>
And He’s Already in Hot Water...
M. Repacholi, der federführend in der ICNIRP (Vorsitzender bis 1992) die Grenzwerte festlegte, und dann das WHO-EMF-Projekt leitete, outet sich als Industrielobbyist!