Vorsicht WLAN!

Klaus SchelerSollen Schulen WLAN-Netze einrichten oder Alternativen bevorzugen?

Autor: Dr. Klaus Scheler
Umfang: 20 Seiten, A5, vierfarbig.
Preis: Für Diagnose-Funk Mitglieder 1.00 Euro.
Für Nichtmitglieder 1.50 Euro.

bestellung@diagnose-funk.de

Recherche Seite: Alle in der Broschüre angeführten Dokumente können abgerufen werden unter

http://info.diagnose-funk.org/ratgeber/vorsicht-wlan.php

 

Zum Inhalt
Ohne Kabelsalat surfen und mailen - das ist im Trend. Bibliotheken, Gaststätten, Bahn – sie alle werben mit Hot Spots. Schulen, Universitäten und Behörden stehen vor der Entscheidung: Sollen sie WLAN-Netze einrichten oder kabelgebundene Alternativen bevorzugen? Gibt die verwendete Mikrowellentechnologie Anlass zur Sorge wegen möglicher Gesundheitsrisiken? Dr. Klaus Scheler, Physikdozent an der PH Heidelberg, hat sich mit dieser Problematik eingehend befasst. Der vorliegende Ratgeber informiert den Leser von einem industrieunabhängigen Standpunkt aus über den Stand der Forschung.

Eine neutrale Auswertung der wissenschaftlichen Literatur ergibt: Durch WLAN-Netze werden Schüler erheblichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, die oft schon nach kurzer Zeit ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit deutlich herabsetzen. Dies kann weitreichende Auswirkungen auf ihre Noten, ihre Berufschancen und letztlich ihre weitere Laufbahn haben. Bei dauerhafter Bestrahlung kann im Laufe der Zeit die Gesundheit der Schüler nachhaltig geschädigt werden. Schulen sollten daher im Sinne eines vorsorgenden Gesundheitsschutzes bei der Einrichtung von Internet-Zugängen unbedingt auf WLAN-Netze verzichten und kabelgebundene Lösungen nutzen. Dies empfiehlt auch die deutsche Bundesregierung.

Was Dr. Scheler in diesem Ratgeber für die Schulen empfiehlt, ist auf alle weiteren Einsatzgebiete von WLAN übertragbar. Die allgegenwärtige Strahlenbelastung durch WLAN in der eigenen Wohnung, am Arbeitsplatz oder in öffentlichen Einrichtungen kann auf Dauer gesundheitsschädlich sein. Da heute nur wenige Medien kritische Informationen verbreiten, entwickeln die Nutzer nur bedingt ein Gefahrenbewusstsein. Der Ratgeber „Vorsicht WLAN!“ soll diese Lücke schließen und dem Leser die Erkenntnisse aus industrieunabhängiger Forschung näher bringen.

Klaus SchelerZum Autor
Dr. Klaus Scheler studierte an der Universität Bonn Mathematik und Physik und promovierte 1980 in Physik. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Naturwissenschaften - Fach Physik an der Universität Köln und von 1988 - 1990 am Institut für Datenverarbeitung/Informatik (IfD/I) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Seit April 1990 ist er dort für das Fach Physik und für den Sachunterricht als akademischer Mitarbeiter tätig.

DECT-Schnurlostelefone und WLAN

Bildquelle: aboutpixel.de / Business 1 © Konstantin Gastmann

Neue DECT-Telefone: endlich ein Schritt zum Gesundheitsschutz

Die bisherigen schnurlosen DECT-Telefone waren Dauerstrahler, und Millionen schädigen sich zuhause und im Beruf damit.
Eine neue DECT-Generation ist nun auf dem Markt. Diese Telefone strahlen nur noch beim Telefonieren, die Dauerbelastung fällt weg.
Hier zwei Merkblätter zu diesen neuen Geräten:

Geräteübersicht der Bürgerinitiative Herrenberg.pdf >>

Merkblatt mit technischen Einzelheiten von puls-schlag.org. pdf >>

Alte DECT-Telefone Krebserregend!

Makaber, aber wahr: der Schweizer Mobilfunkbetreiber Swisscom begründete bereits 2003 ein Patent für eine strahlenreduzierte Technik (WLAN, DECT) mit der Krebsgefahr der „alten“ Technologie.
Das deckte der Dachverband der Bürgerinitiativen, die Bürgerwelle in ihrer Mitgliederzeitschrift jetzt auf. pdf >>

Paris schaltet WLAN ab – Stuttgart baut es aus

Professor LutzSeit das WLAN-Netz in Paris einigen Ämtern abgeschaltet wurde, sind gesundheitliche Probleme von Nutzern verschwunden.
In Stuttgarter Schulen wird es z.Zt. bedenkenlos eingeführt, überall in der Stadt werden unkontrolliert Hot Spots eingerichtet.
Das Schweizer Verbrauchermagazin K-Tipp.pdf >> vom 12.03.2008 setzt sich mit dieser Problematik auseinander.

Das BUND Magazin 1/2008.pdf >>  nimmt zur Gesundheitsschädlichkeit von DECT-Telefonen Stellung:

„Bald wirklich strahlungsarm?
Dass elektromagnetische Felder biologische Systeme beeinflussen, steht außer Frage. Doch bei der Bewertung der vielen Wirkungsstudien ist sich die Wissenschaft
nicht einig. Verlässliche Studien belegen gesundheitliche Folgen, die – legte man das Grund gesetz und die fachgesetzlich normierte Vorsorge entsprechend aus – der Gesetzgeber ausschließen müsste.
Allerdings ist die Politik derzeit nicht gewillt, dem Rechnung zu tragen.
Die ständige Kritik der Umweltverbände an der immer weiteren Ausbreitung von Elektrosmog im Wohnbereich hat aber dazu geführt, dass sich seit knapp einem Jahr Geräte mit deutlich geringerer Strahlung auf dem Markt befinden. Es bleibt zu hoffen, dass dies erst der Anfang einer Entwicklung hin zu wirklich strahlungsarmen DECT-Telefonen ist.
Prof. Dr. Helmut Horn, Prof. Dr. Wilfried Kühling“

DECT – Telefon / WLAN - Kabellos, Sorglos ?
Statt Kabelsalat im Zimmer das Strahlengewitter im Gehirn ?

Bei schnurlosen Telefonen nach dem DECT – Standard strahlt die Basisstation Tag und Nacht, auch wenn nicht telefoniert wird.
Damit hat man einen Mobilfunksender in der Wohnung. Die DECT Telefone übertragen mit Hilfe hochfrequenter elektromagnetischer Felder, im Zeitschlitzverfahren, gepulst wie Handys, in einem Radius von mehr als 100 Metern.
Die Strahlenbelastung.pdf >> ist enorm und kann Ursache vieler Krankheiten.pdf >> sein. Gegen diese Strahlenbelastung kann sich jeder schützen, wenn nicht der Nachbar mit seiner DECT- oder WLAN- Anlage dazwischen - “funkt“.
DECT WEG ! Statt WLAN - KABEL Dran !
Dazu hat unsere Bürgerinitiative ein DECT- Merkblatt.pdf >> herausgebracht.
Nach dem Rat der Bundesregierung.pdf >>, anstatt WLAN zu verkabeln, lief eine Verharmlosungskampagne des IZMF (PR-Agentur der Mobilfunkindustrie) und in den Medien.
Lesen Sie dazu unsere grundsätzliche Analyse:
„Die Medienberichterstattung über die Strahlungsbelastung durch WLAN und DECT - Telefone verharmlost die Gesundheitsgefährdung.
Eine ausführlicher Kommentar zum Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 8.8.2007 und der IZMF-Studie “.pdf >>


Der Kombination WLAN / DECT – Telefon ist nahezu jeder ausgesetzt, gerade auch im Büro. Die Belastung steigt hier schnell mal auf 200 000 µWatt/m².
Doch es ist kein Gefahrenbewußtsein da, weder bei den Gewerkschaften, noch den Berufsgenossenschaften, Betriebsräten und Sicherheitsbeauftragten. In den wenigsten Betrieben wird die Strahlenbelastung gemessen.

BMW.pdf >> oder die Uni Bremen.pdf >> bilden eine Ausnahme.
„Der Automobilhersteller BMW hat schon im vergangenen Jahr die zulässige Strahlungsbelastung seiner weltweit rd. 105 000 Mitarbeiter durch betriebliche DECT-Telefone auf höchstens 100 μW/m² reduziert.
Dieser Wert liegt um den Faktor 100 000 unter dem derzeitigen gesetzlichen Grenzwert“.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).pdf >> schreibt zurecht: „Da die DECT Basisstation ständig ein Kontrollsignal sendet, sollte ein Daueraufenthalt (!!) in unmittelbarer Nähe vermieden werden.
Basisstationen sollten z.B. nicht im Kinder- oder im Schlafzimmer und nicht direkt auf dem Schreibtisch betrieben werden.“

Dasselbe gilt für WLAN, es ist dieselbe Technik mit 2,45 MHZ. Auch hier kann die Belastung bis zu 200 000 µWatt/m² gehen (Strahlenbelastungstabelle.pdf >>).
Wenn man bedenkt, dass in der neuen medizinischen Salzburger Studie (Hacker/Pauser 2007.pdf >>) schon ab 500 µWatt/m² negative Auswirkungen auf das Immunsystem festgestellt wurden, oder Grenzwerte – und Vorsorgewerte für Mobilfunk in anderen Ländern bei 660 µWatt/m² (Venedig), 2650µWatt/m² (Südtirol), 10610 µWatt/m² (Paris) liegen, zeigt das, wie enorm die hausgemachte Belastung sein kann.

P. Neitzke kommt in der Analyse für die e+s Rückversicherung (Schriftenreihe Nr.10, S.71.pdf >>) zu dem Ergebnis,

  • dass für die Gentoxität dieser Strahlung der Nachweis vorliegt (ab 400.000 µWatt/m², entspricht 0,4 W/m², 12,28 V/m), weit unter dem Grenzwert,
  • dass in drei Bereichen konsistente Hinweise auf Gesundheitsschädlichkeit vorliegen: Zelluläre Stressreaktionen, Störungen des zentralen Nervensystems, Kanzerogenität, und zwar tausendfach unterhalb dem Grenzwert, bereits ab 10.000 µWatt/m² (1,94 V/m) (s.auch EMF-Handbuch 2006, 2-12).

Man kann DECT oder WLAN nicht getrennt sehen.
Der Bürger ist einer kumulierten Dauerbestrahlung ausgesetzt: WLAN, DECT, seinem eigenen Handy und den flächendeckenden Dauer - Emissionen der Basisstationen (in Stuttgart sind es nun schon über 800 Masten).

Forschungsergebnisse zu den Frequenzbereichen von DECT/WLAN liegen vor:
z.B. Albert,1981; Baranski, 1972; Caraglia,2005; Chen, 1974; Japurat,2003; Lee, 2005; Lin ,1998; Neubauer, 1990; Vukova, 2005 siehe Datenbank Med. Studien >>

Allerdings nicht für die wichtige Gesamtfragestellung:

  • Wie reagiert das biologische System auf diese kumulierte Dauerbestrahlung zwischen 400 MHZ (Tetra) bis 3000 MHZ (WLAN) , bei Erwachsenen, Kindern, Kranken?
  • Was geschieht dabei in den Zellen?
  • Wie ist die lebenslange Dauer - Dosis einzuschätzen.
  • Wie wirken die wachsende , bisher unkontrollierte Strahlenbelastung und andere Umweltnoxen (Feinstaub, verseuchte Lebensmittel, Ozonbelastung, andere Strahlenquellen...), die das Immunsystem beeinflussen, aufeinander?

Diese Wechselwirkung wird seit der Existenz des Handys, DECT- Schnurlostelefonen nicht erforscht.
Notwendige Langzeituntersuchungen wurden im Deutschen Mobilfunkforschungs­programm von der Industrie sogar unterbunden.
Zu den gesundheitsschädigenden Auswirkungen liegen Fallberichte von Ärzten vor, u.a. im

Jetzt sind Telefone auf dem Markt, die ein kleineres Übel darstellen: sie senden nur beim Telefonieren.
Aber: die gemessenen Strahlungsintensitäten in 1 m Abstand betragen beim Telefonieren immer noch 6600 bis 25400 µWatt/m² (Öko-Test Mai 2007).
Wer sich technisch weiter über diese Gesundheitsgefahren durch DECT-Telefone informieren will, hier weitere Dokumente: