Ärzteberichte und Krankheitsfälle

Umweltmediziner melden sich zu Wort

UMG 3Oktober 2009: In der Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft, u.a. hrsg. vom Deutschen
Berufsverband der Umweltmediziner (DBU) ist das Schwerpunkthema „Gesundheitliche
Auswirkungen elektromagnetischer Felder“, Autoren: Prof. A. Kappos (Bundesärzte­kammer, Stellungnahme zum Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm), Prof. R. Frentzel-Beyme ( Übersicht Epidemiologie). Dr. U. Warnke (Wirkungsmechanismus), Dr. C. Waldmann-Selsam ( Fallbeispiele).

Das Heft kann bestellt werden über:
info (at) umg-verlag.de

 

 

Mobiltelefone sind gefährlicher als das Rauchen

Dr. Vini Gautam KhuranaAustralischer Hirnspezialist warnt vor enormem Anstieg von Tumoren

Der australische Krebsspezialist Professor Vini Khurana warnt:
Mobiltelefone sind gefährlicher als das Rauchen. Der Hirnspezialist warnt vor einem enormen Anstieg von Tumoren und fordert die Industrie auf, sofortige Schritte zur Reduktion der Strahlung zu unternehmen. Er legte dazu eine Metastudie vor, in der er den gegenwärtigen Forschungsstand aufarbeitet.

Die Publikation Mobile Phones and Brain Tumours – A Public Health Concern von Dr. Vini Gautam Khurana vom 20.März 2008, stützt sich auf eine 15 Monate dauernde objektive Forschung durch den Autor, in die eine kritische Betrachtung auf die Auswertungen der Quellen laufender medizinischer und wissenschaftlicher Literatur einbezogen ist.

Das Paper repräsentiert eine systematische, prägnante und umfassende Bewertung, wie sie derzeit auf diesem Gebiet aktuell ist. Die Ergebnisse beleuchten eine aufkommende globale Besorgnis um die öffentliche Gesundheit.

Fulltext Metastudie: Vini Khurana, Mobile Phones and Brain Tumours – A Public Health Concern.pdf >>
Originalbericht „Independent“ (England) vom 30.03.2008.pdf >>
Deutsche Übersetzung.pdf >>
Sunday Herald (Australien) vom 31.030.2008.pdf >>
Zusammenfassung aus der Homepage (Englisch) von Dr. Vini Khurana.pdf >> Zusammenfassung Hauptaussagen Deutsch (Übersetzung Diagnose – Funk).pdf >>

Umweltmedizinische Beurteilung elektromagnetischer Felder (April 2007)

Dr. med. Gerd OberfeldLehrmeinung in der Österreichischen Ärztekammer Diplomkurs Umweltmedizin

Umweltmedizinische Beurteilung
elektromagnetischer Felder (April 2007) >>>

Environmental Medicine Evaluation of
Electromagnetic Fields >>>
Dr. med. Gerd Oberfeld

Massive Auswirkungen von Basisstationen
„Auch wenn die Exposition beim Mobiltelefon deutlich höher ist als bei Mobilfunkbasisstationen zeigen sich derzeit die massiveren Auswirkungen bei letzteren. Der Hauptgrund dafür liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit in der längeren Expositionsdauer und der fehlenden Erholungs-möglichkeit für den Organismus.“ (S.25)

Hirntumorrisiko
„Nach zehnjähriger Forschung zur Frage des Gesundheitsrisikos von Mobiltelefonen steht nun auf allen naturwissenschaftlichen Nachweisebenen (Zelle, Tierversuch, Beobachtung am Menschen) fest, dass bei einer Nutzungszeit von mehr als zehn Jahren das Risiko zur Ausbildung eines bösartigen Hirntumors verdreifacht ist. Aufgrund des kumulativen Risikos ist ein weiterer Anstieg des Risikos zu erwarten.“(S.32)

...als bewiesen angesehen werden kann
„Zusammenfassend ist zu sagen, dass die biologischen und gesundheitlichen Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Wellen unabhängig vom thermischen Wirkprinzip, das die Basis der ICNIRP und WHO Empfehlungen ist, als bewiesen angesehen werden kann und sich die Forschung auf die Frage der Expositions-Wirkungs-Beziehungen bei den verschiedenen technischen Anwendungen und Signalformen im Niedrigdosisbereich, den Kombinationswirkungen z.B. mit elektrischen und magnetischen Wechselfeldern und Gleichfeldern bzw. auf die Etablierung weiterer Wirkmechanismen und vor allem verträglicher Alternativen konzentrieren sollte. "(S.33)

Zielwertaspekte für Mobilfunkanwendungen
„Zum Schutz der individuellen und öffentlichen Gesundheit werden basierend auf dem heutigen Kenntnisstand aus wissenschaftlichen Daten und Empirie folgende Zielwerte vorgeschlagen: GSM Sendeanlagen für die Summe worst-case im Freien 10 μW/m², in Innenräumen 1 μW/m². DECT-Basisstationen, WLAN-Sender, Bluetooth-Sender und UMTS-Basisstationen sollten zumindest um den Faktor 10 (bezogen auf die Leistung) strenger bewertet werden.“(S.33)

Interview der Zeitschrift Naturarzt (12/2007)
mit Dr. med. Wolf Bergmann:

BergmannDie Gefährdung durch Mobilfunk ist erwiesen.
Dr. Bergmann ist Mitautor der Broschüre Bergman/Eger:
„Mobilfunk – Einwirkungen auf die menschliche Gesundheit".pdf >>
die von unserer Bürgerinitative herausgegeben wird.

Interview Bergmann.pdf>>

 

 

 

 

Mobilfunk in Kempten West: Blutwerte besorgniserregend verändert

Die Bürgerinitiative Kempten West, die sich nach Aufstellung des T-Mobile-Senders auf der Sparkasse gebildet hatte, kann jetzt die ersten Ergebnisse der Blutuntersuchungen vorlegen.
Die Ergebnisse bestätigen leider die Befürchtungen der Initiative.
Die Untersuchung wurde von Ärzten durchgeführt.
Die Gesundheitsbehörden schweigen.
Die erste Blutentnahme erfolgte im Nov. 2006 und damit vor Inbetriebnahme des Senders (Dez. 2006).
Die zweite erfolgte im Mai 2007, 5 Monate nach Inbetriebnahme des Senders.

Lesen Sie den detaillierte Auswertung der Untersuchung.pdf >

Österreich:
Wiener Ärztekammer fordert Werbeverbot von Handys
in Schulen. (08.11.2007)

„Dorner: "Hemmungsloses Telefonierverhalten bei Kindern und Jugendlichen muss gebremst werden"
Wien (OTS) – Ein Werbeverbot von Handys in Schulen sowie den Verzicht von Null-Cent-Tarifen seitens der Mobilfunkindustrie fordert Ärztekammerpräsident Walter Dorner.
Das wären zumindest "erste Schritte, um das hemmungslose Telefonierverhalten von Kindern und Jugendlichen zu bremsen", sagte Dorner im Rahmen einer Pressekonferenz zum Thema "Kinder und Handys: Schaden Mobilfunktelefone ihrer Gesundheit?" anlässlich einer Buchpräsentation.“ 

Vollständige Presseerklärung.pdf >>

England / Schweden:
Schwedischer Wissenschaftler: Handys gehören nicht in Kinderhände (08.10.2007)

„Kinder sollten keine Handys in die Hand bekommen, um einem langfristigem Tumor-Risiko vorzubeugen.
Das sagte Professor Kjell Mild von der Universität von Orbero, Schweden, laut einem
Bericht der britischen Tageszeitung 'The Telegraph' (Montagsausgabe).
Der Wissenschaftler leitete eine Untersuchung, die Daten von elf Studien zur Erfassung des Krebsrisikos bei Mobilfunknutzernauswertete. Demnach war der Anteil von Patienten mit einem Tumor am Hörnerv doppelt so hoch, wenn diese bereits seit zehn Jahren ein Mobiltelefon benutzen.“

Vollständige Presseerklärung.pdf >>

Deutschland:
Ärztlicher Qualitätszirkel „Elektromagnetische Felder in der Medizin, Diagnostik, Therapie, Umwelt“ anerkannt von der Bayerischen Landesärztekammer Nr. 65143

Schreibt an das Bundesamt für Strahlenschutz und die Bundesärztekammer:

„Schwere, expositionsabhängige Krankheitssymptome bei Ehepaar B. und weiteren Anwohnern (Völklingen) weit unterhalb der Grenzwerte der 26. BImSchV
Vorliegen eines wissenschaftlich plausiblen Verdachtes
Erkrankungen von Tieren und Bäumen
Vorortuntersuchungen unverzüglich erforderlich“

Vollständige Presseerklärung.pdf >>

Schweizerische Ärztezeitung fordert Ausbaustopp der Mobilfunktechnologie

Mobilfunk und Gesundheit
Schweizerische Ärztezeitung 2007
Das breite Spektrum der Meinungen zu den gesundheitlichen Auswirkungen der Mobilfunktechnologie wird in diesem Artikel dargelegt und aus der Sicht einer Arbeitsgruppe der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz bewertet. Die Notwendigkeit vorsorglicher Massnahmen und kontinuierlicher Forschung wird begründet. Bis zur weiteren wissenschaftlichen Klärung der Situation soll vom Ausbau der Mobilfunktechnologie abgesehen werden. Praktizierende Kolleginnen und Kollegen werden in einem wissenschaftlich begleiteten Projekt eine unabhängige medizinische Abklärungs- und Beratungsstelle für betroffene Patientinnen und Patienten aufbauen.
Hierzu die Veröffentlichung der Schweizer Ärzteschaft.pdf (163 kb) >>
Auch die Wiener Ärztekammer gab eine Erklärung: "Warnung vor Mobilfunkstrahlen durch Experten neuerlich bestätigt".pdf (26 kb) >> heraus

Weltweit diskutieren Ärzte und Fachzeitschriften das Risiko Mobilfunk:

Children and Mobile Phones ... Is There a Health Risk? The case for extra precautions.pdf >>
Reprinted from Journal of Australasian College of Nutritional & Environmental Medicine - Vol. 22 No. 2; August 2003: page 3-8

Presseerklärung des russischen Gesundheitsministeriums vom 18.11.2005:

“Halten Sie Handy`s von Kindern fern“
“HIDE CELLULAR PHONES FROM CHILDREN
Moscow, State Research Center - Institute of Biophysics,
Ministry of Health of the Russian Federation, Center for Bioelectromagnetic Compatibility 18.11.2005

The number of underage subscribers of mobile communications is swiftly growing, although both the World Health Organization and Russian physicians do not recommend children under the age of 16 to use cellular phones without absolute necessity.

Scientists are concerned with commodization of mobile communications. Although the damage of cellular phones' electromagnetic radiation has never been proved, their safelycan not be warranted either. Chairman of the Russian National Committee for defensefrom nonionizing radiation, Doctor of Science (Medicine), Professor, Yuri GrigirievichGrigoriev reminds that children and teenagers are particularly sensitive to electromagneticradiation. Judging by some data, long child's conversations on the cellular phone may painfully affect in mature age.”
Gesamttext.pdf >>

Eine interessante Diskussion im Deutschen Ärzteblatt,2003 :

Gesundheitliche Auswirkungen hochfrequenter Strahlenexposition.pdf >>
Berg, Gabriele; Breckenkamp, Jürgen; Blettner, Maria:
Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 42 vom 17.10.2003,
Seite A-2738 / B-2284 / C-2143

Leserbrief dazu:
Gesundheitliche Auswirkungen hochfrequenter Strahlenexposition: Ergänzung.pdf >>
Aschermann, Christine:
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 19 vom 07.05.2004,
Seite A-1346 / B-1116 / C-1080

„Fragebogen zur Erfassung von Gesundheitsschäden durch hochfrequente elektromagnetische Felder“

Frau Dr. med. C. Waldmann-Selsam von der Bamberger Ärzteinitiative hat uns gebeten, den "Fragebogen zur Erfassung von Gesundheitsschäden durch hochfrequente elektromagnetische Felder.pdf" (83 kb) >> zum Download bereitzustellen.
Zu diesem Fragebogen gibt es ein Begleitschreiben.pdf (36 kb) >>, sowohl für Betroffene als auch Mediziner, die sich in dieses Thema einarbeiten wollen.

Vorschlag zur Gliederung von um weltmedizinischen Kasuistiken.pdf (357 kb)>>

Unser "Leben" im Hauptstrahl einer Mobilfunksendeanlage.pdf (701 kb) >>
Wissenschaftliche Dokumentation über Erkrankungen in der Familie Kind in Dresden.
Powerpoint-Präsentation.ppt (5.23 mb) >>

Werden wir alle elektrosensitiv?.pdf (410 kb) >>
Diskussionsbeitrag von Örjan Hallberg und Gerd Oberfeld in der Zeitschrift Electromagnetic Biology and Medicine, 25: 189–191, 2006
Copyright © Informa Healthcare, ISSN 1536-8378 print

22.März 2007

Oberammergau. Brief des Bürgermeisters.pdf >>
Mutige Politiker gegen menschenverachtende Mobilfunkbetreiber:"Will man die Situation ändern, so wird dies nur auf dem Wege der Konfrontation gehen. Der Gemeinderat hat sich am 8.12.2006 einstimmig dafür ausgesprochen, diesen Weg zu beschreiten."

20. März 2007

Handy-Strahlen stören den Schlaf.pdf (215 kb) >>
Blut- und Urintests in Oberberken: Melatonin zu niedrig
Ein beunruhigender Artikel aus den Schorndorfer Nachrichten.de

In der Zeitschrift "Umwelt - Medizin - Gesellschaft 01/2007" ist folgender Artikel erschienen: "Einfluss der Mobilfunkbelastung: Retikulocytenreifung und funktionelle Beschwerden".pdf >> (Summary)

Zum selben Thema ein Artikel vom Münchner Merkur zur Blutuntersuchung in Peiting bei München:
Blutuntersuchung - "Ergebnisse beunruhigend".pdf >>
Auswertung der Peitinger Mobilfunkstudie liegt vor.

14. Dezember 2006

Protokoll des Fachgesprächs zum Thema "Gesundheitliche Auswirkungen der
elektromagnetischen Felder des Mobilfunks – Befundberichte"
.pdf (219 kb) >>

2. August 2006 im Bundesamt für Strahlenschutz, Neuherberg, 02.08.2006.
Ein außergewöhnliches Dokument. Es zeigt die ganze Dramatik der Diskussion.
Anwesend: Ärzte des Freiburger und Bamberger Appells und die Spitzenbeamten des BfS und der Bundesregierung. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.Eine Pflichtlektüre für Mobilfunkgegner, Befürworter und Unentschlossene.

25. November 2006

Oberammergau:

NEU Artikel aus "Die Zeit.de" Mobilfunk GAU an der Oberammer.pdf >> NEU

Herzrasen, Schlaflosigkeit und Nachtschweiß: Pfarrer am Ende!
In Oberammergau hat sich die Lage im Zusammenhang mit Gesundheitsschäden durch
gepulste hochfrequente elektromagnetische Felder ausgehend von Mobilfunksendestationen zugespitzt. Seit Ende August 2006 bzw. bei Urlaubern nach Rückkehr im September sind bei vielen Einwohnern, auch beim Pfarrer, unerklärliche, unerträgliche Symptome...
Presseerklärung der Ärzte aus Oberammergau.pdf (50 kb) >>
Presseartikel aus dem Ammertal.pdf (434 kb)>>
Oberammergauer Mobilfunkpassion.pdf (473 kb) >>
Das hat zu vielfältigen Aktivitäten geführt. Unter anderm zu einem
Offenen Brief und Appell an Kanzlerin Merkel.pdf (98 kb) >>