Wichtige Hinweise
BuchtippMobilfunk,
Gesundheit und die Politik
Martin Runge, Frank Sommer, Gerd Oberfeld (Hrsg.)
Was wir erreichen wollen...
Unsere Bürgerinitiative arbeitet seit Juli 2006. Je mehr wir uns mit dem Thema beschäftigen, um so betroffener sind wir darüber, wie unsere Gesundheit von Vodafone/O2 bedroht wird, und verstehen, warum die Wissenschaftskommission des Europaparlaments die Warnung herausgab:
„Gegenwärtig ist der vom Menschen verursachte `Elektrosmog´ eine wesentliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit.“
80
Millionen benutzte Handys soll es in Deutschland geben, 10 000ende Masten
strahlen, die Industrie sich hat diese Expansion mit einer ausgeklügelten
Strategie abgesichert. In der aktuellen Stellungnahme der Bundesregierung
wird die unkontrollierte Bestrahlung der Bevölkerung zugegeben: „Belastbare
Untersuchungen zur tatsächlichen Immission in der Umgebung von UMTS-Basisstationen
stehen derzeit noch aus.“ (Bundestags-Drucksache
16/1791, S.7,6.6.2006)
Wir akzeptieren nicht, dass eine Technik ohne ausreichende Sicherheitsvorschriften
verbreitet wird.
Wir akzeptieren nicht, dass keinerlei Gesundheitsvorsorge
geplant wird, ja Ansätze dazu von der Mobilfunkindustrie rigoros
unterbunden werden.
Andere Städte beweisen Zivilcourage und zwingen die Netzbetreiber durch eine gemeinsame Planung und die Einhaltung von Tabuzonen zu einer Minimierung des Gesundheitsrisikos.
Zum Schutz der Bevölkerung vor Mobilfunkstrahlung fordern wir:
1. Der skandalöse Mobilfunkmast in der Bismarckstraße
57 muss weg.
Die evangelische Kirche Stuttgart muss
die Mietverträge mit Vodafone und O2 kündigen, die Stadt Stuttgart
ihre Ausnahmegenehmigung zurückziehen.
2. In Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung muss die Stadt Stuttgart Vorsorgemaßnahmen treffen:
- die Strahlenwerte aller bereits in Wohngebieten
aufgestellten Sendeanlagen
müssen von unabhängigen Instituten überprüft werden - Absenkung der Strahlenwerte und ggf. Abschaltung von Sendeanlagen
- Einhaltung von Sicherheitsabständen in sensiblen Bereichen wie
Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Altersheime - Einbeziehung der betroffenen Anwohner und Bürgerinitiativen bei allen Maßnahmen
- Baustopp für neue UMTS-Sendeanlagen bis zum Abschluss einer verbindlichen Vereinbarung zwischen der Stadt Stuttgart und den Netzbetreibern, in der Sicherheitsstandards festgelegt sind.
3. Aufklärung der Eltern, Kinder und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen über die Gefahren und den verantwortungsvollen Umgang mit Handys, schnurlosen DECT-Telefonen und WLAN.